Zum Thema » TFT-Monitor optimal einstellen Bestmögliche Bildqualität » Die besten TFT-Monitore Kaufberatung Wer auf der Suche nach einem Monitor mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist, findet aktuell im Segment der 23,6- beziehungsweise 24-Zoll-TFTs die interessantesten Geräte. Der 23,6-Zoll große Hanns.G HL249DPB kostet zum Testzeitpunkt lediglich 130 Euro, Monitor mit kleinerer Bildschirmdiagonale lohnen sich aufgrund zu geringer Preisersparnis nicht mehr.

Im günstigen Einsteigersegment dürfen Sie allerdings keine hochwertigen Displays mit IPS- oder M-PVA-Technik erwarten. Die verwendeten TN-Panels besitzen zwar eine vergleichsweise schlechte Farbtreue und eingeschränkte Blickwinkel, trumpfen dafür aber häufig mit sehr schnellen Schaltzeiten auf. Spieler mit hohen Erwartungen an die Bildqualität sollten sich aber nach teureren Monitoren mit hochwertigeren Panels umsehen.

Hanns.G HL249DPB : Der Hanns.G HL249DPB besitzt ein 23,6-Zoll-Display. Der Unterschied zu einer 24 Zoll großen Diagonale fällt aber nicht wirklich auf. Der Hanns.G HL249DPB besitzt ein 23,6-Zoll-Display. Der Unterschied zu einer 24 Zoll großen Diagonale fällt aber nicht wirklich auf.

Aber auch ein TFT-Monitor mit TN-Panel kann viel Freude bereiten, solange die Kontrast- und Helligkeitswerte stimmen. Ohnehin setzen die meisten Spieler der schnellen Schaltzeiten ohnehin auf einen solchen Displaytyp. Der Hanns.G HL249DPB bietet im Test klassische Standardkost. Die native Auflösung beträgt 1920x1080 Pixel, was dem gängigen Full-HD-Standard entspricht. Zudem kommt der 16:9-Monitor mit einer entspiegelten Oberfläche daher, sodass störende Reflexionen praktisch kaum auftreten. Die Schaltzeit wird vom Hersteller mit fünf Millisekunden angegeben, ein nominell voll spieletauglicher Wert. Ob das Gerät diese Angaben auch in der Praxis halten kann, überprüfen wir im Test.

Bildqualität und Spieleleistung

Bei der Bildqualität kann der Hanns.G HL249DPB nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten. Die maximale Leuchtkraft von nur 180 cd/m² liegt weiter unter den üblichen Werten in diesem Preissegment. Solange aber keine Lichtquelle direkt auf den Monitor scheint, ist das kaum ein Nachteil. Allerdings liefern Konkurrenzmodelle wie etwa der Benq RL2450HT sowohl bei der Helligkeit als auch beim Kontrast wesentlich bessere Ergebnisse ab. Trotz dieses Mangels bleibt der Monitor dennoch uneingeschränkt nutzbar. Die Ausleuchtung des gesamten Displays ist sehr homogen. In unserem Testlabor erreichte der Hanns.G HL249DPB gute 86 Prozent Gleichmäßigkeit.

Hanns.G HL249DPB : Die Anschlussvielfalt hält sich in Grenzen. Einzige Besonderheit ist die Line-In-Buchse. Die Anschlussvielfalt hält sich in Grenzen. Einzige Besonderheit ist die Line-In-Buchse. Bei der Reaktionszeit geben die Hersteller meistens die Schaltzeiten beim wenig anspruchsvollen Grau-zu-Grau-Wechsel an. In der Praxis jedoch ist die Zeit, die für den Wechsel von Schwarz zu Weiß und zurück benötigt wird, wesentlich aussagekräftiger. Der Hanns.G HL249DPB gehört mit einer gemessenen Reaktionszeit von 20,4 Millisekunden dabei eher zur gemächlichen Sorte. Trotzdem ist der Monitor für die meisten Spiele ausreichend schnell. Nur in extrem schnellen Ego-Shootern wie Quake Live können leichte Schliereneffekte auftreten. Allerdings fallen diese erst bei genauerem Hinsehen auf.

Bei den allermeisten Titeln haben wir keine störenden Kantenunschärfen feststellen können, spieletauglichkeit ist der HL249DPB also durchaus. Die Interpolation des Displays stellt uns im Test ebenfalls zufrieden. Sollten Sie also aus Performancegründen niedrigere Auflösungen als die nativen 1920x1080 Pixel verwenden müssen, bleibt das Bild bis hinab zu 1280x720 ausreichend scharf. Nur bei der Darstellung von Texten und Webseiten fällt die geringere Bildschärfe naturgemäß etwas störender ins Auge, allerdings gibt es normalerweise keinen Grund, im Desktopbetrieb andere Auflösungen als die native zu wählen. Sehr gut gefallen hat uns beim Hanns.G HL249DPB die optional verzerrungsfreie Darstellung von Inhalten, die nicht im 16:9-Format vorliegen.

Ausstattung, Bedienung und Verarbeitung

Die Ausstattung ist wie in dieser Preisklasse üblich mager. Außer einem VGA-Kabel liegt dem Monitor kein weiteres Zubehör bei. Wenn Sie also ein digitales HDMI- oder DVI-Kabel verwenden möchten, um den Hanns.G HL249DBP an Ihren Rechner anzuschließen, müssen Sie eine zusätzliche Investition von etwa zehn Euro einplanen. Die sichtbar bessere Bildqualität macht dies jedoch unbedingt empfehlswert. Bildsignale nimmt das Display über die drei erwähnten Schnittstellen entgegen, der ohnehin wenig verbreitete Displayport findet sich nur bei Geräten im gehobenen Preissegment. Weitere Extras wie eine Webcam oder Lautsprecher suchen Sie ebenso vergebens wie eine Höhenverstellung – bei Monitoren unter 200 Euro sind solche Komfortfunktionen aber generell selten.

Hanns.G HL249DPB : Die Anschlüsse des Hanns.G HL249DBP sind hochkant angebracht. Das erschwert zwar etwas den Anschluss von Kabeln, spart dafür aber viel Platz. Die Anschlüsse des Hanns.G HL249DBP sind hochkant angebracht. Das erschwert zwar etwas den Anschluss von Kabeln, spart dafür aber viel Platz.

Die Verarbeitung des Hanns.G HL249DBP geht insgesamt in Ordnung, der Standfuß jedoch ist ziemlich wackelig geraten,. Bei Stößen gegen den Schreibtisch wippt der Monitor nach, gerät aber nie in Gefahr umzukippen. Der Energieverbrauch liegt bei – selbst für ein LED-Display – erfreulich niedrigen 22,4 Watt, weniger als bei den meisten Konkurrenzmodellen wie etwa der Asus VK248H . Zudem geht die Bedienung leicht von der Hand. Das deutsprachige Menü bietet eine übersichtliche Struktur, die Knöpfe lassen sich gut erreichen und haben einen präzisen Druckpunkt.