Microsoft Hololens : Microsoft Hololens ist komplett eigenständig und funktioniert bis zu 5,5 Stunden mit einer Akkuladung. Microsoft Hololens ist komplett eigenständig und funktioniert bis zu 5,5 Stunden mit einer Akkuladung.

Zum Thema Microsoft HoloLens ab 4999 € bei Amazon.de Die Datenbrille Hololens gehört zu den spannendsten Projekten von Microsoft und hat seit der Vorstellung viel Interesse hervorgerufen, auch wenn zumindest aktuell noch kaum absehbar ist, wann Endkunden das Gerät für einen bezahlbaren Preis erwerben können. Während einer Veranstaltung in Tel Aviv hat Bruce Harris, Technical Evangelist bei Microsoft, viele Details zu Hololens verraten. So soll die Datenbrille bis zu 5,5 Stunden lang mit einer Akkuladung funktionieren, wenn Aufgaben mit geringen Ansprüchen wie Office oder E-Mail erledigt werden, allerdings kann sich diese Zeit bei starker Nutzung auch auf 2,5 Stunden reduzieren.

Hololens kann sich drahtlos mit anderen Geräten verbinden. Das funktioniert laut Harris mit so gut wie allen Geräten, die WLAN oder Bluetooth unterstützen und in Reichweite sind. Es ist ebenfalls möglich, mehrere Hololens-Geräte miteinander zu verbinden, so dass deren Träger die gleichen virtuellen Objekte sehen. Das funktioniert auch über eine Internetverbindung und eröffnet so viele interessante Möglichkeiten. Die Transparenz der Hologramme lässt sich verändern und damit dem jeweiligen Einsatzzweck anpassen. Hololens selbst ist ein eigenständiger Rechner, auf dem jede Universal App für Windows 10 laufen soll.

Die Darstellung der virtuellen Hologramme soll in einem Sichtfeld stattfinden, das ungefähr einen 15-Zoll-Monitor in rund 60 Zentimetern Entfernung entspricht. Diese Einschränkung ist laut Harris noch zur Kosteneinsparung und für eine längere Akkulaufzeit notwendig, doch bei Fortschritten beim Herstellungsprozess soll sich das Sichtfeld innerhalb des gleichen Kostenrahmens verbessern. Laut Harris wird Hololens zwar von Microsoft gebaut, aber nicht in den USA produziert. Letzteres ist allerdings auch keine große Überraschung, da die meisten Elektronikartikel von Auftragsherstellern in Asien stammen.

Quelle: Petri