Windows Holographic : Geräte wie Microsoft Hololens können nun auch von Partnern hergestellt werden, nachdem Windows Holographic für alle bereitsteht. Geräte wie Microsoft Hololens können nun auch von Partnern hergestellt werden, nachdem Windows Holographic für alle bereitsteht.

Zum Thema Microsoft HoloLens ab 4499 € bei Amazon.de Auf der Computex hat Microsoft angekündigt, dass die bislang nur für die eigene Datenbrille Hololens verfügbare Plattform Windows Holographic auch für Produkte anderer Hersteller und damit für VR-Headsets wie das HTC Vive geöffnet wird. Windows Holographic wird bei Hololens dafür verwendet, reale Umgebungen samt Objekten und Menschen in Mixed-Reality- oder VR-Umgebungen zu übernehmen.

Auch Apps, die mit Hololens funktionieren, verwenden Windows Holographic. Durch die Öffnung der Plattform wird Windows Holographic für Produkte vieler anderer Hersteller interessant, die damit nicht nur neue Windows-Schnittstellen, sondern beispielsweise auch Dienste wie Xbox Live oder den Windows Store auf neue Weise verwenden können.

Microsoft konnte auch schon eine ganze Reihe an Partnern nennen, die Windows Holographic nutzen oder unterstützen werden, darunter AMD, Qualcomm, HTC, Acer, ASUS, Dell, Lenovo und MSI. Facebook und Oculus tauchen zumindest aktuell auf dieser Liste nicht auf. Microsoft führte auch vor, wie beispielsweise Nutzer eines HTC Vive mit Nutzern von Hololens zusammenarbeiten könnten. Microsoft arbeitet außerdem direkt mit HTC an einem entsprechenden Produkt.

Eine Datenbrille wie Holonens muss laut Terry Myerson, dem Chef der Windows and Devices Group, auch nicht mehr unbedingt von Microsoft selbst angeboten werden. »Es kann von uns sein, es könnte von einem Partner kommen und egal wie, es ist fantastisch.« Entsprechende Geräte, die letztlich die Zukunft von Windows Holographic bestimmen würden, seien auch nur »Monate entfernt, nicht Jahre.« Man solle sie aber nicht schon nächste Woche erwarten. Der genaue Zeitpunkt hänge auch von den Partnern ab und Microsoft müsse die Plattform dafür erst noch fertigstellen.

Quelle: CNET, Engadget