Oculus Rift »Crescent Bay« : Auf der Oculus Connect gab es erstmals die neue Version »Crescent Bay« von Oculus Rift zu sehen. Auf der Oculus Connect gab es erstmals die neue Version »Crescent Bay« von Oculus Rift zu sehen.

Aktuell liefert Oculus VR an Entwickler das Development-Kit 2 von Oculus Rift aus, arbeitet aber natürlich schon an fortgeschritteneren Modellen. Auf der Veranstaltung Oculus Connect 2014 hat das Unternehmen nun den Prototyp »Crescent Bay« vorgestellt, der große Fortschritte mit sich bringen soll. Vor allem das Gefühl, sich wirklich in der virtuellen Welt zu befinden, die sogenannte »Präsenz«, soll auf ein Niveau angehoben werden, die mit dem DK2 nicht möglich ist.

Laut Oculus VR ist Crescent Bay der nächste Schritt zur Endkunden-Version von Oculus Rift mit neuer Display-Technik, 360-Grad-Head-Tracking und abnehmbaren Kopfhörern, die dem Nutzer durch 3D-Audio ebenfalls das Eintauchen in virtuelle Umgebungen erleichtern. Die Audio-Leistung von Oculus Rift ist laut CEO Brendan Irbe für die Endkundenversion ebenso wichtig wie die visuelle Wiedergabe. Für VR-Audio hat Oculus VR daher auch Lizenzen von RealSpace3D erworben. Trotz der Veränderungen soll Crescent Bay weniger wiegen als das DK2. Genauere Details gibt es zu Crescent Bay aber nicht, da es sich um »sehr frühe Hardware« handelt, die noch vor einigen Herausforderungen steht.

Die vor Ort anwesenden Entwickler konnten den Prototyp aber mit sogenannten »Crescent Bay Experiences« testen. Dazu gehört auch eine Demo namens »Showdown«, die von Epic Games mit der Unreal Engine 4 speziell dafür entwickelt wurde. Neben der Vorstellung der neuen Version des VR-Headsets gab Oculus VR auch eine neue Partnerschaft mit Unity bekannt. Die Unity Engine wird Oculus Rift nun offiziell voll unterstützen und allen Entwicklern kostenlos ein entsprechendes Add-on zur Verfügung stellen, auch für die kostenlose Version der Engine.

Oculus Rift Crescent Bay