Playstation VR : Die Nachfrage nach Playstation VR hat Sonys Erwartungen weit übertroffen. Die Nachfrage nach Playstation VR hat Sonys Erwartungen weit übertroffen.

Playstation VR übertrifft gerade alle Erwartungen, wie der Chef von Playstation Europe, Jim Ryan, im Interview mit MCV UK erklärt. Demnach sei man bei Sony überrascht gewesen, wie schnell das Launch-Kontingent des VR-Headsets ausverkauft gewesen sei. Aufgrund der großen Nachfrage wurde sogar das Release-Datum nach hinten verschoben - Sony braucht schlichtweg mehr Zeit, um weitere Headsets zu produzieren.

Bei Amazon war Playstation VR in Großbritannien und Deutschland in weniger als 45 Minuten ausverkauft. Zwar ist das Headset momentan wieder verfügbar, auf Amazon wird aber kein garantiertes Lieferdatum mehr angegeben. Wann die Vorbesteller ihre Headsets jetzt also bekommen, ist noch unklar. Ob überhaupt genug Exemplare vorhanden sein werden, kann Ryan noch nicht beantworten.

»Es ist nicht einfach zu sagen. Die Nachrichten zu den Vorbestellungen aus der ersten Nacht sind extrem ermutigend. Ich wäre aber vorsichtig, aus den ersten 24 Stunden zu schließen, wie der Verkaufsstart im Oktober aussieht.«

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»Wir haben die Nachfrage unterschätzt«

Dennoch hätten die ersten Vorbestellungen Sonys Erwartungen weit übertroffen, was auch für später eine große Nachfrage nahelege. Die sei auch der Grund dafür, warum Playstation VR nun doch erst im Oktober erscheine, wie Shuhei Yoshida in einem Interview mit Kinda Funny Games zugibt.

»Wir hatten intern ein Ziel, aber uns wurde bewusst, dass das ein bisschen zu wenig war und das war der Grund dafür, warum wir den Launch von der ersten Jahreshälfte nach hinten verlegt haben. Die Hardware ist fertig entwickelt - alles läuft nach Plan. Aber unsere Business-Seite hat erkannt, dass wir einfach mehr Exemplare brauchen als die, die wir für den Launch vorbereitet hatten. Also können wir nur den Launch verschieben, um mehr für den ersten Tag produzieren zu können.«

Dennoch sei die zusätzliche Zeit auch für die Entwickler erfreulich. So könnte auch die Software noch etwas optimiert werden. Schließlich sei es nicht ganz einfach ein optimales Spielerlebnis mit Virtual Reality zu bieten.