Die Messe der schlauen Uhren : Samsung Galaxy Gear Samsung Galaxy Gear

Schon David Hasselhoff alias Michael Knight wusste die Vorteile einer Smartwatch zu schätzen und rief so in der 80er-Jahre Fernsehserie Knight Rider seinen computerisierten Sportwagen K.I.T.T. Mittlerweile fahren Autos zwar immer noch nur selten komplett computergesteuert, der Gedanke der Smartwatch jedoch ist Realität geworden.

Allerdings erfreuten sich die Uhren mit Smartphone-Verbindung in den letzten Jahren nicht unbedingt großer Beliebtheit. So endeten Sonys letzte Bemühungen einer Smartwatch zuverlässig in der Ramschkiste der Elektronikhändler. Kein Wunder: Einen Handgelenkcomputer mit dunklem und stark spiegelndem Display mochte niemand so wirklich gerne bedienen.

Zur IFA 2013 soll alles besser werden, vor allem steigen nun auch Branchengrößen wie Samsung in den Smartwatch-Markt ein. Samsungs Galaxy Gear kommt mit einem 1,63" großen AMOLED-Display und zeigt sich entsprechend leuchtstark. Die Auflösung beträgt 320 x 320 Bildpunkte, Inhalte erscheinen recht klar und ausreichend hoch aufgelöst. Dank Bluetooth 4.0 lässt sich die Galaxy Gear stromsparend mit einem kompatiblen Smartphone verbinden. Dabei darf es sich aktuell allerdings nur um einige wenige Modelle Samsungs handeln, die Galaxy Gear ist wählerisch. So werden aktuell nur die aktuellsten Tablets und Smartphones von Samsung wie beispielsweise das Galaxy Note 3 und das Galaxy S4 sowie einige wenige andere Modelle unterstützt.

Damit die Galaxy Gear nicht alle Inhalte vom Smartphone streamen muss, verfügt sie über einen eigenen Prozessor (Singlecore-ARM mit 800 Megahertz) sowie 512 MB RAM. Auch eine 2-Megapixel-Kamera ist im Rahmen der Uhr eingebaut, die Kamera legt ihre Bilder in den 4 GByte großen Flash-Speicher der Smartwatch ab. Die Galaxy Gear soll ab 25. September für 299 Euro zumindest in den USA verfügbar sein.

Sony arbeitet mit der Smartwatch 2 an einer Neuauflage der gefloppten und, wie bereits erwähnt, arg lichtschwachen, Smartwatch. Das Display wurde aufgewertet und soll nun auch außerhalb dunkler Räume nutzbar sein. Die Auflösung des 1,6 Zoll großen Displays fällt mit 220 x 176 Pixeln allerdings geringer aus als bei Samsungs Konkurrenzuhr. Im Gegenzug verspricht Sony eine längere Akkulaufzeit und eine Zertifizierung nach IP57. Die Smartwatch 2 soll daher bis zu 30 Minuten in maximal 1 Meter Wassertiefe aushalten.

Im Gegensatz zu Samsungs Galaxy Gear verfügt die Smartwatch 2 jedoch über kein Mikrofon und keinen Lautsprecher, so dass für Telefonate via Uhr ein Headset benötigt wird. Auch eine Kamera ist nicht integriert. Der Preis der Sony-Uhr soll 200 Euro betragen, ausgeliefert werden soll die Smartwatch 2 ab Ende September.

Samsung Galaxy Gear