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Die Messe der schlauen Uhren - Smartwatches von Sony und Samsung auf der IFA 2013

Auf der IFA 2013 finden sich mitnichten nur 4K-Fernseher und gekrümmte OLED-Geräte. Auch die noch neue Geräteklasse der Smartwatches wird in Berlin heiß diskutiert.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 07.09.2013 ; 18:30 Uhr


Die Messe der schlauen Uhren : Samsung Galaxy Gear Samsung Galaxy Gear

Schon David Hasselhoff alias Michael Knight wusste die Vorteile einer Smartwatch zu schätzen und rief so in der 80er-Jahre Fernsehserie Knight Rider seinen computerisierten Sportwagen K.I.T.T. Mittlerweile fahren Autos zwar immer noch nur selten komplett computergesteuert, der Gedanke der Smartwatch jedoch ist Realität geworden.

Allerdings erfreuten sich die Uhren mit Smartphone-Verbindung in den letzten Jahren nicht unbedingt großer Beliebtheit. So endeten Sonys letzte Bemühungen einer Smartwatch zuverlässig in der Ramschkiste der Elektronikhändler. Kein Wunder: Einen Handgelenkcomputer mit dunklem und stark spiegelndem Display mochte niemand so wirklich gerne bedienen.

Zur IFA 2013 soll alles besser werden, vor allem steigen nun auch Branchengrößen wie Samsung in den Smartwatch-Markt ein. Samsungs Galaxy Gear kommt mit einem 1,63" großen AMOLED-Display und zeigt sich entsprechend leuchtstark. Die Auflösung beträgt 320 x 320 Bildpunkte, Inhalte erscheinen recht klar und ausreichend hoch aufgelöst. Dank Bluetooth 4.0 lässt sich die Galaxy Gear stromsparend mit einem kompatiblen Smartphone verbinden. Dabei darf es sich aktuell allerdings nur um einige wenige Modelle Samsungs handeln, die Galaxy Gear ist wählerisch. So werden aktuell nur die aktuellsten Tablets und Smartphones von Samsung wie beispielsweise das Galaxy Note 3 und das Galaxy S4 sowie einige wenige andere Modelle unterstützt.

Damit die Galaxy Gear nicht alle Inhalte vom Smartphone streamen muss, verfügt sie über einen eigenen Prozessor (Singlecore-ARM mit 800 Megahertz) sowie 512 MB RAM. Auch eine 2-Megapixel-Kamera ist im Rahmen der Uhr eingebaut, die Kamera legt ihre Bilder in den 4 GByte großen Flash-Speicher der Smartwatch ab. Die Galaxy Gear soll ab 25. September für 299 Euro zumindest in den USA verfügbar sein.

Sony arbeitet mit der Smartwatch 2 an einer Neuauflage der gefloppten und, wie bereits erwähnt, arg lichtschwachen, Smartwatch. Das Display wurde aufgewertet und soll nun auch außerhalb dunkler Räume nutzbar sein. Die Auflösung des 1,6 Zoll großen Displays fällt mit 220 x 176 Pixeln allerdings geringer aus als bei Samsungs Konkurrenzuhr. Im Gegenzug verspricht Sony eine längere Akkulaufzeit und eine Zertifizierung nach IP57. Die Smartwatch 2 soll daher bis zu 30 Minuten in maximal 1 Meter Wassertiefe aushalten.

Im Gegensatz zu Samsungs Galaxy Gear verfügt die Smartwatch 2 jedoch über kein Mikrofon und keinen Lautsprecher, so dass für Telefonate via Uhr ein Headset benötigt wird. Auch eine Kamera ist nicht integriert. Der Preis der Sony-Uhr soll 200 Euro betragen, ausgeliefert werden soll die Smartwatch 2 ab Ende September.

Samsung Galaxy Gear
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Avatar Sn0wblind
Sn0wblind
#1 | 07. Sep 2013, 18:38
Ganz ehrlich? Wer brauch sowas .. Sowas den Designern fällt auch nix Neues ein .. Das ist sowas von Nutzlos .. aber gut .. muss ja nicht jedes Technische Gadget nen Knaller sein.

Ich prophezeie der Uhr aber keine Lange Lebensdauer.
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Avatar Viper
Viper
#2 | 07. Sep 2013, 18:45
Um ehrlich zu sein trage ich überhaupt keine Uhr mehr, hab ja mein Handy zum Uhrzeit checken aber WENN ich eine trage würde dann sicher nur aus Stilgründen was edles und analoges das nicht direkt "NERD" schreit und jeden Tag ans Ladegerät muss, denn wenn ich zu spät komme will ich nicht sagen müssen "Tut mir leid, meine Uhr war leer".
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Avatar wall21
wall21
#3 | 07. Sep 2013, 18:47
Einfach mit Tesa sein Smartphone ans Handgelenk kleben und fertig ist...

Smartwatch for smart people !!!
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Avatar suppe07
suppe07
#4 | 07. Sep 2013, 18:51
Zitat von wall21:
Einfach mit Tesa sein Smartphone ans Handgelenk kleben und fertig ist...

Smartwatch for smart people !!!


Ich verwende eine Halskette mit einem Ipad dran. Da können auch andere Leute die Uhrzeit und das Wetter ablesen.
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Avatar Theedee
Theedee
#5 | 07. Sep 2013, 19:18
Wenn ich den Trend der Smartphones dann mal übertrage haben in 5 Jahren also alle 5 Zoll Uhren... wenigstens hab ich dann was zum lachen.
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Avatar EDDH
EDDH
#6 | 07. Sep 2013, 21:07
Naja, viele haben auch beim start der Smartphones gesagt "Ich will doch NUR Telefonieren" und heute machen alle alles mit den dinger. Geben wir den Uhren noch 2 Jahre, dann will die jeder...
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Avatar NINJAFIGHTER
NINJAFIGHTER
#7 | 07. Sep 2013, 21:29
Zitat von EDDH:
Naja, viele haben auch beim start der Smartphones gesagt "Ich will doch NUR Telefonieren" und heute machen alle alles mit den dinger. Geben wir den Uhren noch 2 Jahre, dann will die jeder...


Habe ich z.b. nicht gesagt. Ich wollte mehr mit den Dingern. Ich sehe aber hier keinen Nutzen, schreie aber nicht:" Wozu braucht man den Scheiß? ". Irgendwer kauft es sich bestimmt ^^
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Avatar Viper
Viper
#8 | 07. Sep 2013, 22:15
Zitat von EDDH:
Naja, viele haben auch beim start der Smartphones gesagt "Ich will doch NUR Telefonieren" und heute machen alle alles mit den dinger. Geben wir den Uhren noch 2 Jahre, dann will die jeder...


Das einzige was aber bis heute stagniert bzw. rückläufig ist, ist die Energieversorgung. Die Geräte können zwar immer mehr aber die Akkus halten nicht mit in ihrer Entwicklung und wo man früher Handys Wochen ohne Ladegerät betreiben konnte reicht heute oft gerade so ein Tag, bei intensiver Nutzung vielleicht einige Stunden und genau da liegt das Problem bei der Uhr. Fast niemand wird bereit sein das Ding ständig aufzuladen da dann die Kosten den Nutzen übersteigen, denn letztendlich erspart mir die Uhr nur den Griff zum Handy .. den ich aber trotzdem machen werde wenn ich was wichtiges drauf zu erledigen habe.
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Avatar Njcid
Njcid
#9 | 07. Sep 2013, 22:18
Überflüssig.
Die Zielgruppe dieser Uhren sind genau diejenigen, die ihr Smartphone immer in der Tasche haben. Der Großteil wird weiterhin sein Handy für die meisten Sachen benutzen und nicht auf eine Uhr mit kleinem Display und geringer Akkulaufzeit wechseln. Ist also nur was für Technik-Nerds, die sich wie James Bond fühlen wollen.
Außerdem bevorzugen die Modebewussten wohl immer noch eine Marken-Uhr mit Ziffernblatt.
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Avatar Cloudrunner
Cloudrunner
#10 | 07. Sep 2013, 23:03
Ist wie mit dem Internet - Nur eine Modeerscheinung :)

Bisher gefällt mir noch keine Smartwatch so richtig. Aber ich bin ein Nerd und früher oder später kann ich mir sowas durchaus vorstellen.

Telefonieren mit Uhr wäre überflüssig, aber Benachrichtigung über Anrufe, SMS und Co. oder auch Navigation sind doch durchaus interessante Features. Wenn also die Lesbarkeit und vor allem die Akkulaufzeit gut ist, bei angemessenem Preis, warum nicht?
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