Zum Thema » Neue Kino-Trailer Sehen, was bald im Kino läuft » Mehr Kino-News Alles rund ums Thema Kino Zwei schlimme Feinde für einen guten Film? Nummer Eins: Logikfehler. Nummer Zwei: Charaktere, die den Zuschauer berühren, wie zwei parallele Linien. Wenn diese Dinge dann auch noch miteinander kombiniert werden, hilft auch die tolle Buchvorlage nichts mehr.

Rick Yanceys Trilogie, die sich ins Young-Adult-Dystopien-Genre einreiht, überzeugt mit guten Ideen und einem packenden Endzeitszenario. Der Roman distanziert sich von anderen Alien-Invasionsstorys und verliert nie den Blick für seine Figuren und deren Handlungsstränge - bei der Verfilmung sieht es leider anders aus.

Die Kino-Blockbuster 2016 in der Vorschau

Die Invasionswelle(n)

Für Cassie (Chloe Grace Moretz) ist ihre kleine Highschool-Welt in Ordnung. Sie hängt auf Parties ab, verguckt sich in Ben (Nick Robinson) und spielt in der Fußballmannschaft. Bis zu dem Tag, an dem ein mysteriöses Alienschiff fast die gesamte Menschheit in mehreren Angriffswellen auslöscht.

Kurz vor der finalen, fünften Welle wird Cassie von ihrem kleinen Bruder Sammy (Zackary Arthur) getrennt und ist auf sich allein gestellt. Um zu überleben, schlägt sie sich durch Wälder und menschenleere Städte und vertraut dabei niemandem. Denn die bösen Aliens unterscheiden sich im Aussehen nicht von Menschen und somit könnte jeder ein Feind sein.

Die 5. Welle
Wahrscheinlich erklärt Regisseur J Blakeson gerade seinen Hauptdarstellern, warum er den Film so in den Sand setzt.

Doch trotz aller Bemühungen bleibt Cassie nicht lange alleine, sondern trifft wieder auf ihren alten Schwarm, einen neuen mysteriösen Begleiter (Alex Roe) und weitere Mitstreiter. Aber sind sie wirklich eine Hilfe auf Cassies Suche nach ihrem Bruder, wem kann sie noch vertrauen und was führen die Außerirdischen in ihrer nächsten Welle im Schilde?

Die Kunst der Irreführung

Es gibt nette Außerirdische (E.T.), böse Außerirdische (Mars Attacks) und richtig fiese Außerirdische. Man erkennt die fiesen vor allem daran, dass man sie auf den ersten Blick nicht direkt erkennt. So auch hier, denn bis weit über die Hälfte des Erst-Kontakt-Streifens, haben weder Cassie, noch wir eine wirkliche Idee, was aus welchen Gründen passiert.

Als dann endlich der erlösende Hinweis kommt, ist es schon fast zu spät, denn vor lauter Irrungen, Wirrungen und Teeniegeknutsche haben wir schon abgeschaltet und uns gewünscht, wir hätten mehr über die vier vorangegangenen Wellen erfahren.