Bigpoint - Chief Revenue Officers verlassen die Firma

Philip und Tobias Reisberger, Chief Revenue Officers bei Bigpoint, verlassen den Browser-Spieleentwickler um sich mehr auf eigene Projekte konzentrieren zu können.

von Ben Sikasa,
19.07.2012 15:56 Uhr

Philip und Tobias Reisberger verlassen Ende August die Entwickler-Firma Bigpoint.Philip und Tobias Reisberger verlassen Ende August die Entwickler-Firma Bigpoint.

Philip und Tobias Reisberger steigen nach über vier Jahren bei Bigpoint aus. Die Brüder waren als Chief Revenue Officers beim Hamburger Browser-Spieleentwickler beschäftigt. Zuvor waren sie als Chief Game Officers für die Entwicklung zuständig. In ihrer Zeit bei Bigpoint waren die beiden entscheidend am Wachstum des Unternehmens beteiligt.

Nach der gamescom 2012 wird das eineiige Zwillings-Paar Ende August das Unternehmen verlassen. In Zukunft werden die beiden für ihr selbst gegründetes Mobile-Games-Entwicklerstudio »AppFlag« arbeiten. Neben AppFlag haben die Reisbergers auch vor, ihre Erfahrungen mit Free2Play-Spielen in einer Berater-Funktion in ihrer eigenen Consulting-Agentur zu teilen.

Laut Philip Reisberger gab es keine Differenzen mit Bigpoint oder Bigpoint-Chef Heiko Hubertz , die zum Aussteig führten. Reisberger im Gespräch mit develop-online.net: »Nach über vier Jahren haben mein Bruder und ich entschieden, Bigpoint zu verlassen und uns auf eigene Projekte zu konzentrieren.« [...] »Tobias und ich verlassen Bipoint mit sehr schönen Erinnerungen an eine überragenden Firma, die wir selbst mitgeformt haben.«

Ebenfalls die Firma verlassen wird Nils Holger Henning, der bei BigPoint Chief Communication Officer war. Henning wird mit finanzieller Unterstützung des Bigpoint-CEOs Heiko Hubertz ein eigenes Unternehmen aufbauen.

Bigpoint ist eine der drei größten Online-Spiele-Plattformen weltweit. Spiele wie Dark Orbit , Battlestar Galactica Online oder Farmerama sind einige der erfolgreichsten Bigpoint-Entwicklungen.

Derzeit findet bei Bigpoint wohl eine geschäftlich Umstrukturierung statt. Die Firma möchte in Zukunft mehr auf die Zusammenarbeit mit externen Studios als mit internen Entwicklern setzen und sich noch stärker auf den internationalen Vertrieb konzentrieren. Im Zuge der Umstrukturierung wurde auch die interne Mobile-Games-Entwicklung geschlossen. Das Aus der Mobile-Spiele-Sparte kostet 29 Arbeitsplätze.


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