BIU - »Der Spielplatz Internet boomt«

Wie der Bundesverband Interaktive Unterhaltung e.V. (BIU) in einer Pressemitteilung bekannt gibt, floriert der deutsche Internetmarkt.

von Julian Freudenhammer,
14.04.2011 14:06 Uhr

Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit 25.000 Teilnehmern nutzte 2010 nahezu jeder vierte Deutsche über zehn Jahre das Internet zum Spielen. Den größten Anteil davon bildeten Spieler von Browser-Games mit 11,3 Millionen Nutzern, diese sind im Durchschnitt 36 Jahre alt.

5,6 Millionen Menschen spielen hingegen klassische »Online-Games«. Hierzu werden in der Umfrage reine Onlinespiele wie World of Warcraft sowie Muliplayer-Modi von Spielen berücksichtig. Die Spieler sind hier mit 34 Jahren im Durchschnitt zwei Jahre jünger als die reinen Browser Games-Nutzer. Während die Geschlechteraufteilung bei Browser-Spielen ausgeglichen ist, dominieren bei klassischen Online-Games die männlichen Spieler mit 58 Prozent.

Mit einer Umsatzsteigerung von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwirtschafteten Online-Spiele 2010 insgesamt 268 Millionen Euro. Alleine 167 Millionen Euro davon wurden für Online-Spiel-Gebühren, wie sie zum Beispiel MMORPGs wie World of Warcraft oder Age of Conan: Rise of the Godslayer erheben ausgegeben.

Auch die so genannten »Micro-Transactions« erfreuen sich laut der Studie größerer Beliebtheit: Dreimal so viele Spieler als noch im Vorjahr erweiterten ihre Spiele mit virtuellen Gegenständen, Charakteren oder zusätzlichen Levels. Alleine dadurch wurden im Jahr 2010 73 Millionen Euro verdient, 38 Prozent mehr als noch 2009. Ob DLC-Pakete wie das kürzlich erschienene Mappack zu Call of Duty: Black Ops mitgezählt wurden, geht aus der Umfrage leider nicht hervor.


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