Auf der ECTS sahen wir am Phenomedia-Stand zum ersten Mal die neue 3D-Engine Codecreatures von der Phenomedia-Tochter Codecult in Aktion. Seit zwei Jahren entwickeln die Bochumer in aller Stille vor sich hin, um ein technisches Grundgerüst zu schaffen, das es mit den marktbeherrschenden Engines von id und Epic aufnehmen kann. Ob der Einbruch in den Engine-Markt gelingt, wird die Zukunft zeigen; zwei Dinge stehen aber jetzt schon fest: Codecreatures ist, weil es nicht nur eine blanke Engine, sondern ein Spiel-Entwicklungs-Kit sein will, einfacher zu bedienen als die Konkurrenz und hat zudem das fairere Preissystem. Für nicht-kommerzielle Zwecke ist die Programmsammlung kostenlos; so sollen Nachwuchs-Teams in die Lage versetzt werden, schnell und preiswert eine Demo basteln zu können, was die Suche nach einem Publisher wesentlich erleichtert.