Der deutschen Computerspielebranche geht es nach wie vor gut. Laut dem Bundesverband für interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), zu dem die großen in Deutschland tätigen Spielepublisher wie EA und Take 2 gehören, stieg der Umsatz bei PC-Spielen 2005 um drei Prozent auf 471 Millionen Euro. Der insgesamt größere Markt der Videospiele legte beim Umsatz sogar um sieben Prozent auf 577 Millionen Euro zu. Verantwortlich für das Plus sind nicht nur mehr Verkäufe, auch Preisanhebungen sorgen für mehr Geld in den Kassen der Publisher. Aufgrund des Generationenwechsels bei den Konsolen sieht der Geschäftsführer des BIU Wolters in diesem Jahr die Umsätze schwächeln. Das soll sich aber in den nächsten fünf Jahren gewaltig ändern: So erwartet der Verband eine Verdopplung des Geschäftsvolumens in diesem Zeitraum.