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Midway - Spielhersteller für 100.000 US-Dollar verkauft

Mit einem neuen Mehrheitsaktionär wird Midway einen Neuanfang wagen oder es werden sämtliche Assetts verscherbelt.

Von Christian Merkel |

Datum: 02.12.2008; 09:29 Uhr


Midway : Midway Midway Das Unternehmen National Amusements des US-Amerikaners Sumner Redstone hat seine Anteile am Spielehersteller Midway (Mortal Kombat vs. DC Universe, Unreal Tournament 3) für 100.000 US-Dollar (ungefähr 79.241 Euro) verkauft. Die Aktien Midways wechselten zwar schon längere Zeit nur noch für Cent-Beträge den Besitzer: Aber am letzten Freitag war das Unternehmen an der Börse 30 Millionen US-Dollar wert -- ungefähr 0,38 US-Dollar pro Aktie. Noch 2005 kostete eine Midway-Aktie 25 US-Dollar. Sumner Redstone besaß 87 Prozent der Midway-Anteile.

Neuer Eigentümer der Redstone-Anteile ist der private Investor Mark Thomas, der mit dem Kauf auch die mittlerweile 70 Millionen US-Dollar Schulden des Unternehmens übernimmt. Für Sumner Redstone ist der Midway-Verkauf ein Verlustgeschäft: Laut Presseberichten soll er im Laufe der Jahre 500 Millionen US-Dollar in Midway investiert haben. Redstone muss derzeit allerdings ein heftiges Schuldenproblem loswerden: Seine Investmentfirma hat mittlerweile 1,6 Milliarden US-Dollar Miese angehäuft. Die Banken dürften auf einen schnellen Verkauf gedrängt haben, damit Steuervergünstigungen in Anspruch genommen werden können und unkalkulierbare Risiken aus der Welt geschafft werden.

Midway ist ein großes Risiko: Erst letzten Monat musste der Spielehersteller für das dritte Geschäftsjahresquartal 2008/2009 einen Verlust von 75,9 Millionen US-Dollar beklagen -- eine Verdoppelung innerhalb eines Jahres. Diese hohen Verluste sind Teil recht unangenehmer Restrukturierungsmaßnahmen, die mit der Einstellung diverse Projekte und Entlassungen einhergingen.

Informationen darüber, was der neue Mehrheitsaktionär Mark Thomas mit Midway plant, liegen bislang nicht vor. Redstone besitzt weiterhin große Anteile an den Medienunternehmen Viacom und CBS.

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Avatar LarsCarbon
LarsCarbon
#1 | 02. Dez 2008, 09:36
Schön, dass man die News lesen kann :/
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Avatar SirKline
SirKline
#2 | 02. Dez 2008, 09:39
Tolle News... Vielleicht solltet ihr euch angewöhnen, ein (no text) hinter die Schlagzeile zu schreiben...
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Avatar Pholous
Pholous
#3 | 02. Dez 2008, 09:55
Ich kann alles lesen.
Hoffentlich wird das mit Midway nochmal was, ich mag UT3. Das hat das gleiche Feeling wie UT1.
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Avatar Soebe
Soebe
#4 | 02. Dez 2008, 10:04
Reitag? Freitag? Reichstag?


Hoffentlich ist Mortal Kombat VS DC Universe gut, dann kauf ich mir das nämlich auch. (Sowas wollt ich schon länger mal haben).
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Avatar Zorki
Zorki
#5 | 02. Dez 2008, 10:21
Zitat von Soebe:
Reitag? Freitag? Reichstag?


Auf dem letzten Reichstag? Hmm... dann kann man die Aktien auch noch in Reichsmark bezahlen? Verdammt... hab nichts mehr... ;)
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Avatar lightning
lightning
#6 | 02. Dez 2008, 10:24
Wie kann man eine Firma mit so bekannten Titeln nur so runterwirtschaften?
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Avatar Mattigamer
Mattigamer
#7 | 02. Dez 2008, 10:53
Ist einfach nicht mehr so leicht mit Computerspielen Geld zu verdienen. Die Entwicklungskosten sind immens und wenn man dann mal danebenhaut und einen Flop bringt sind schnell ein paar Millionen futsch...

Matti von Mattis WoW Blog
http://mattis-world-of-warcraft.blogspot.c om/
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Avatar Soebe
Soebe
#8 | 02. Dez 2008, 11:02
Zitat von Mattigamer:
Ist einfach nicht mehr so leicht mit Computerspielen Geld zu verdienen. Die Entwicklungskosten sind immens und wenn man dann mal danebenhaut und einen Flop bringt sind schnell ein paar Millionen futsch...

Matti von Mattis WoW Blog
http://mattis-world-of-warcraft.blogspot.c om/


Das kommt aber eher davon dass der Markt viel zu übersättigt ist im Gegensatz von vor 10 Jahren...
Man steckt mehr Geld in Spiele die dann 08/15 neben 50 anderen stehen....
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Avatar Balckice
Balckice
#9 | 02. Dez 2008, 11:45
Ja ich denke es beginnt wohl eine Auslese unter den Entwickler-Studios. Die Studios die einen entäuschenden Titel nach dem anderen abgeliefert haben werden wohl vor die Hunde gehen (ausgenommen EA, die werden in 20 Jahren die amerikanische Regierung ersetzten XD). Man braucht sich aber keine Sorgen machen das Studios wie Blizzard, Boiware, Rockstar oder Bethesda pleite gehen.
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Avatar No1-Obaruler
No1-Obaruler
#10 | 02. Dez 2008, 11:46
Zitat von lightning:
Wie kann man eine Firma mit so bekannten Titeln nur so runterwirtschaften?

Ganz einfach: Die UT3 Community (auch ich u.a.) ist sich einig, dass UT3 scheiße programmiert wurde.

Die ach so tolle Kampagne ist der Witz der Jahres gewesen, es gibt etliche Bugs und Glitches, die immer noch nicht gefixt wurden ...

Darüber hinaus "merkt" man einfach, dass UT3 gar nicht mehr so für den PC gedacht scheint ... wir haben ein Konsolen-Menü bekommen, einige Spieler meinen auch, das Handling der Waffen habe sich verschlechtert ..

Darüber hinaus, gibt es kein vernünftiges Balancing. Sehr häufige hat man unfair gestackte Teams, wo das eine mit bekannten Größen aus der Community überfüllt ist, und die anderen schlicht überrennt, ein vom Skill abhängiges Auto-Team System, dass die Teams nach der Fähigkeiten der Spieler mixt tut schon seit Release Not ... entsprechend haben sich sehr viele neue Spieler verabschedet, die ganz einfach Pech hatten rundenlang vom gegnerischen Team den A***** aufgerisen zu bekommen, und dann frustriert aufgehört haben (passiert bei UT halt ... viele in der Community sind Shock Gun Götter mit unnatürlich gutem Aiming, die man als Neuling einfach nicht bezwingen kann)

Ich liebe UT3 trotzdem (mein Profil: http://www.enemydown.co.uk/ut3stats.php?id=156 393898 Net wundern, ich bin nur auf DEM Pro-Server unterwegs, da ist alles über 1,0 schon gut, weil die da alle richtig fieses AIming haben xD), aber die Community ist auf einen harten Kern von etwa 1.000 Leuten zusammengeschrumpft ... der Großteil kennt sich untereinander, was der Vorteil ist, trotzdem sind zu viele Server leer ....

Midways Schuld !!!!!!!
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