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Electronic Arts - Entlassungen und Einstellung von Spielen

Gewinnwarnung des Publishers zeigt Wirkung

Von Frank Maier |

Datum: 10.12.2008; 10:10 Uhr


Electronic Arts : Electronic Arts Logo (EA) Electronic Arts Logo (EA) Der amerikanische Publisher Electronic Arts hat weiterhin mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nachdem der Branchenriese bereits Ende Oktober für das zweite Geschäftsjahresquartal einen Verlust in Höhe von 310 Millionen US-Dollar zu verzeichnen hatte (wir berichteten), folgte nun eine Gewinnwarnung für den europäischen und nordamerikanischen Markt. Die für das dritte Quartal prognostizierten Ziele sind demnach nicht mehr erreichbar.

Als Konsequenz auf die sich zuspitzende Lage hat Electronic Arts ein rigoroses Sparprogramm angekündigt. Wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist, stellt EA einige der für das neue Geschäftsjahr vorgesehenen Spiele mit sofortiger Wirkung ein. Zudem sollen Entlassungen sowie die Zusammenlegung von Entwicklungsstudios zusätzliches Einsparungspotenzial bewirken. Welche Spiele oder Studios davon betroffen sind, wurde nicht bekannt.

"Wir sind sehr enttäuscht, dass unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden. Wir sehen erhebliches Verbesserungspotenzial in der Qualität der Spiele. Deshalb leiten wir Schritte ein, die die Profitabilität unseres Unternehmen erhöhen", äußerte sich EA-Chef John Riccitiello dennoch optimistisch.

Bereits gestern hatten Analsysten schwierige Zeiten für Electronic Arts prophezeit und sich weniger auf die weltweite Finanzkrise denn auf die zunehmend schlechtere Qualität der Spiele bezogen (wir berichteten).

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Avatar LordofDance
LordofDance
#1 | 10. Dez 2008, 10:49
... na ja, die haben schon lange nix mehr rausgebracht, was mich anspricht... nur Stangenware ....
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Avatar Abbuzze
Abbuzze
#2 | 10. Dez 2008, 10:59
Zitat von LordofDance:
... na ja, die haben schon lange nix mehr rausgebracht, was mich anspricht... nur Stangenware ....


Genau meine Meinung, ich vermisse nichts, wenn EA mal ein paar Spiele weniger rausbringt.
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Avatar Pommespanzer
Pommespanzer
#3 | 10. Dez 2008, 11:00
Tja, selbst schuld.javascript:void(0);
Hoffentlich geht ihr endlich unter...
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Avatar BigBamDaddy
BigBamDaddy
#4 | 10. Dez 2008, 11:03
Na hoffentlich zerbricht EA. Würd der Branche gut tun, wenn einer der großen Publisher unter geht. Das könnte unabhängige Studios stärken und ein ganz neues Verhältnis zwischen Publisher und Entwickler schaffen.
Mehr Unabhängigkeit zwischen beiden Parteien wär sicherlich ein guter Schritt um die Qualität der Spiele zu verbessern.

Leider wirds wohl nicht so kommen, aber hoffen kann man ja mal.
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Avatar Cherti
Cherti
#5 | 10. Dez 2008, 11:07
Zitat von Abbuzze:
Zitat von LordofDance:
... na ja, die haben schon lange nix mehr rausgebracht, was mich anspricht... nur Stangenware ....


Genau meine Meinung, ich vermisse nichts, wenn EA mal ein paar Spiele weniger rausbringt.


tjoa, is ja nich gesagt, dass die eingestampften projekte automatisch die schlechteren sind, im gegenteil, die erwähnte "stangenware" dürfte sich eher durchsetzen als innovative nischenprodukte, die nur einem kleineren marktanteil gefallen (dürften).

aber schon "interessant" wie gewinnoptimierung zu verlusten führen kann *mitdemnacktenfingerzeig*
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Avatar SDChaos
SDChaos
#6 | 10. Dez 2008, 11:07
ach deat space war schon ok :)
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Avatar dp83
dp83
#7 | 10. Dez 2008, 11:07
Der Teufel der Spielindustrie. Erst alles aufsaugen und dann wieder ausspucken.
Welche Einsparungen kann man noch machen, wenn man 10 Titel pro Jahr mit einem Patch beglückt den andere kostenfrei bringen?
Normale patches machen die ja eh kaum.

Bedeutet das etwa das die Spiele noch weniger Qualität haben werden? Oo
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Avatar SubSeven
SubSeven
#8 | 10. Dez 2008, 11:10
Bin mal gespannt, was das im Endeffekt bedeutet.

Im schlimmsten Fall werden sie sich von den guten/innovativen Studios trennen und noch mehr Stangenware produzieren um Kosten zu sparen.
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Avatar LionsClaw83
LionsClaw83
#9 | 10. Dez 2008, 11:16
tja, wenn die EA Bosse mal auf den ein oder anderen Porsche verzichten würden, müssten nicht so viele normale Arbeiter entlassen werden...

Woran es liegt ist ja klar: Die Spiele sind absolute Massenware und seit 10 Jahren immer der gleiche Brei. Außerdem jetzt noch DRM. Da braucht man kein Wirtschaftswissenschaftler zu sein, um zu sehen, dass das nicht gut gehen kann.
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Avatar Erunaenia
Erunaenia
#10 | 10. Dez 2008, 11:16
EA kann das ganze doch auf die Finanzkrise schieben, schließlich sind sie nicht die erste und letzte Firma, die entlässt und verkauft. Yahoo entlässt 1500 Leute, Sony plant wohl 8000 Angestellte zu entlassen usw. usw.
Da wirds keine Veränderungen geben und ich glaub auch, dass jetzt die Entwicklungen leiden, die für EA risikoreicher sind als Need for Speed und Sims.
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