| | |
| News - Branche Turbine - Herr-der-Ringe-Macher arbeitet an MMO mit Microtransactions Ein neues Bezahlmodell für das nächste Online-Rollenspiel von Turbine
Typischerweise kommen in kostenlosen Online-Rollenspielen Microtransaction-Geschäftsmodelle zum Einsatz. Electronic Arts wird das Geschäftsprinzip beim kostenlosen Online-Shooter Battlefield Heroes » Sagen Sie Ihre Meinung! [10] Anzeigen Promotion
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet? » Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag
|
» Neuester Beitrag
1
Winterday
#2 | 07. Jan 2009, 17:33
Ich halte gar nichts von Spielen, die auf den ersten Blick kostenlos sind, wo dann aber für alle möglichen Dinge Kleinbeträge fällig werden. Herr der Ringe Online bleibt hoffentlich verschont von so einem Geschäftsmodell.
Das normale Abo-Modell kostet doch genug "Echtweltgeld" (was für ein Wort!), um die Aufwände zu decken möchte man meinen. Free-to-Play Games, bei denen man dann massenhaft Kleinbeträge investieren muss, um sich Spielspass zu erkaufen, verschwinden hoffentlich bald in der Versenkung. Mir ist schon die Vorstellung zuwider, dass soetwas in eines meiner Lieblingsspiele integriert wird. Das ist so, als müsste ich für spezielle Szenen auf einer DVD extra bezahlen, wo hinterher mehr Geld fällig wird, als ich nun für einen kompletten Film bezahle. Für die Anbieter sicher verlockend, für mich als Spieler grauenhaft.
WestMan
#3 | 07. Jan 2009, 18:23
Es wird eher noch mehr solche Spiele geben als das sie in der Versenkung verschwinden.
Auf dem Asiatischen Markt ist das eigentlich schon standard und die Leute erwarten das dort. Aber ich denke viele Entwickler werden es bei neuen Spielen generell erstmal nur in den Asia Versionen einbauen und eventuell auf den anderen märkten nachreichen (siehe EQ2, auch wenn man da nur unnützes Zeug kaufen kann :D).
Falkenfluegel
#4 | 07. Jan 2009, 18:44
Dann sind die Asiaten aber leicht bescheuert. Für mich wäre ein Spiel ab dem moment kaputt. Ist doch schon bescheuert genug, dass die Leute die einfach mehr Zeit "ausgeben" und dann leichtes Spiel gegen Andere haben. Naja mit den herkömmlichen MMORPGs bin ich glaube ich durch... immer das gleiche.
maddccat
#5 | 07. Jan 2009, 19:08
Wieder ein Trend der ruhig ungeachtet an mir vorüberziehen darf! :) Auf solchen Mist hätte ich ebensowenig Lust wie auf DRM. Solche Dinge nehmen mir einfach sofort das Interesse am Spiel! Naja, spart Geld.^^
JmCw
#6 | 07. Jan 2009, 21:01 Zitat von maddccat: Wieder ein Trend der ruhig ungeachtet an mir vorüberziehen darf! :) Auf solchen Mist hätte ich ebensowenig Lust wie auf DRM. Solche Dinge nehmen mir einfach sofort das Interesse am Spiel! Naja, spart Geld.^^ Warum was findet ihr das alle so schrecklich, das hat doch keine besonderen Auswirkungen aufs Spiel, leute mit dem dicken Geldbeutel ereichen eben schneller was aber das hindert einen doch nicht daran die Onlinewelt mit Freunden oder alleine zu erkunden und zu genießen! Klar in nem arg PVP lastigen MMORPG ist es bescheiden, wenn man die ganze Zeit von imba Playern die viel Kohle inverstiert haben gekillt wird, aber in so nem Spiel wie HdRO?? Ich würds mir sofort holen ...
dear_boy
#7 | 07. Jan 2009, 21:49
Grundsätzlich ist gegen dieses Geschäftsmodell meiner Meinung nach nichts auszusetzen. Jedoch halte ich die Gefahr für groß, dass ähnlich halbseriöse Geschäftsmodelle praktiziert werden können wie bei der Handy-Klingelton-Abzocke, d. h. im Spielfluss hat man halt aus Atmosphäregründen nicht so genau nachgelesen, dass man gerade nicht einen, sondern ein Abonnement von Umhängen o. ä. gekauft hat. Sobald sich die Gegenstände zudem spielerisch gravierend auswirken, besteht die Gefahr eines finanziellen Wettrüstens, das eine ähnliche Sogwirkung entfaltet wie bei Sammelkartenspielen à la Magic The Gathering, bei denen man ohne kräftige Investitionen in Boosterpacks oder den kostspieligen Erwerb seltener Karten kaum einen Stich landen kann.
DaWieDoof
#8 | 08. Jan 2009, 11:12
#7 dear_boy trifft den Nagel zu 100% auf den Kopf!
Ich denke, die Sogwirkung des finanziellen Wettrüstens ist exakt das was die Entwickler/Publisher erreichen wollen, da, meines Erachtens nach, nur so mit diesem Geschäftsmodell auch genügend Geldmittel zu erwirtschaften sind, um ein solches Projekt finanziell rentabel ist!
Sphereus
#9 | 08. Jan 2009, 11:25
Oh nee......
Ich glaube, ich mache selbst mal so ein Spiel. Überweise 100 Euro für Top Ausrüstung, überweise weitere 100 Euro für Sprung zum Endboss -> Spuiel gewonnen in 10 Miunuten, Gratz! Müsste ja nichtmal umfangreich sein! Wer diesen Müll ablehnt, wirds nicht kaufen und wer darauf steht, würde wohl gar nicht merken, daß der Endboss der einzige im Spiel ist - ebenso wie die Ausrüstung. Spiele nach diesem Modell sind Spiele, die man nicht spielen muss. Jo, klasse, da fällt mir aber ne billigere Methode ein: einfach keine Spiele mehr kaufen! Ich für meinen Teil werde sowas schön im Laden stehen lassen, weil ich keine Lust habe, mein Geld zu verpulvern, um mit solchen "Spielern" (rofl) mithalten zu können!
MasterZUP
#10 | 08. Jan 2009, 12:38
Es ist doch keine Pflicht dieses Angebot in Anspruch zu nehmen. Die meissten zahlen lieber jeden Monat 10-15 Euro für ihre Spielzeit. Da sind mir F2P Spiele lieber, die sich durch diese Transaktionen finanzieren. Unter'm Strich ist das mit Sicherheit für die meissten günstiger. Zumindest ich würde kaum mehr als 10-15 Euro im Monat für Gegenstände ausgeben. Wer natürlich alles haben will und muss, der wird tiefer in die Tasche greifen. Aber auch hier ist das die eigene Entscheidung und keine Pflicht.
| |