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So wird man Spieleentwickler! - In Frankfurt suchen Deutschlands beste Studios und Schulen die Designer von morgen

Am 7. und 8. März 2009 veranstalten wir eine Konferenz für Menschen, die gerne in der Spielebranche arbeiten wollen. Making Games Talents heißt das Format und findet im Rahmen der Videospiel-Convention Olymptronica statt.

Von Gunnar Lott |

Datum: 26.01.2009; 13:39 Uhr


So wird man Spieleentwickler! : Making Games Talents Making Games Talents Am 7. und 8. März 2009 veranstalten wir eine Konferenz für Menschen, die gerne in der Spielebranche arbeiten wollen. Making Games Talents heißt das Format und findet im Rahmen der Videospiel-Convention Olymptronica statt.

Tag 1 (Samstag, den 7.3.2009) ist der Einsteigertag. Da stellen sich Hochschulen und private, auf die Spieleindustrie spezialisierte, Ausbildungstätten vor -- hauptsächlich geht es um die Frage, welcher Ausbildungsweg der richtige ist, um in der Wachstumsbranche Games Fuß zu fassen. Vor Ort sind unter anderem Mitarbeiter des Qantm Institute, die Games Academy, die SRH Fachschule Heidelberg und die Fachhochschule Trier.

So wird man Spieleentwickler! : An Tag 2 (Sonntag, den 8.3.2009) sind Fortgeschrittene gefragt -- an diesem Tag kommen die Entwicklerstudios, um mit Bewerbern für Praktika, Diplomstellen und Festanstellungen zu sprechen. Bereits zugesagt haben Deutschlands Vorzeige-Studio Crytek, die Drakensang-Entwickler Radon Labs, die Siedler-Macher von Bluebyte, die Adventure-Experten von Deck 13 sowie die KI-Spezialisten von Xaitment.

Das Konzept: Jede Schule und jeder Entwickler bekommt 30 Minuten Zeit, um sich den Talenten zu präsentieren. Was sind die Anforderungen, was die Leistungen, was die aktuellen Projekte? Dieses feste Konferenzformat soll sicherstellen, dass alle Schulen und Teams ihre individuellen Besonderheiten hervorheben können. Denn ein talentierter Informatiker mag von einem Job bei Crytek träumen, ist aber vielleicht bei den KI-Spezialisten von Xaitment besser aufgehoben. Um genau das herauszufinden gibt es nicht nur die Präsentations-Konferenz, sondern auch einen Ausstellungsbereich und Orte für konkretere Gespräche. Ein Rahmenprogramm aus Vorträgen und Podiumsdiskussionen rundet die Veranstaltung ab.

Dabei gibt es genügend Zeit, um erste Kontakte zu knüpfen und Bewerbungsmappen zu übergeben. Ziel ist es, so viele Chancen wie möglich zu eröffnen -- egal ob für Ausbildungsplätze, Praktika oder Festanstellungen.

Jeder Interessierte kann sich unter www.amiando.com/talents für die Teilnahme bewerben. Die Teilnahme ist auf maximal 200 Personen (pro Tag) beschränkt, der Eintritt beträgt 29 Euro (für einen Tag), bzw. 39 Euro (beide Tage), jeweils inklusive Verpflegung und Eintrittskarte für die Olymptronica.

Lesen Sie dazu auf GameStar.de:

» Report: Der Weg in die Branche

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Avatar CaptainAwesome
CaptainAwesome
#1 | 26. Jan 2009, 14:32
Warum sollte man für den Job als Spieleentwickler ein Diplom benötigen, kann mir das mal einer sagen!? Wozu!?
Wenn ich mir die ganze Scheisse angucke, die heutzutage auf den Markt geschmissen wird, weiß ich, das so etwas ja wohl keine Relevants dafür haben kann!
Ich habe Ideen für Spiele, die wird es in 10 Jahren noch nicht geben, und sich verkaufen wie geschnitten Brot! Aber ich hab kein Diplom, tja und so entgeht den Entwicklern ein Designgenie, selber Schuld!
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Avatar General_Kolenga
General_Kolenga
#2 | 26. Jan 2009, 15:12
Videospiel-Convention Olymptronica? Kenn ich gar nicht...aber wenns in Frankfurt ist, schau ich mal vorbei :)
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Avatar General_Kolenga
General_Kolenga
#3 | 26. Jan 2009, 15:15
Zitat von CaptainAwesome:
Warum sollte man für den Job als Spieleentwickler ein Diplom benötigen, kann mir das mal einer sagen!? Wozu!?
Wenn ich mir die ganze Scheisse angucke, die heutzutage auf den Markt geschmissen wird, weiß ich, das so etwas ja wohl keine Relevants dafür haben kann!
Ich habe Ideen für Spiele, die wird es in 10 Jahren noch nicht geben, und sich verkaufen wie geschnitten Brot! Aber ich hab kein Diplom, tja und so entgeht den Entwicklern ein Designgenie, selber Schuld!


Na wenn du so unheimlich talentiert bist wird es ja nicht schwerfallen, einen Job zu finden.
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Avatar Leeroy Kincaid
Leeroy Kincaid
#4 | 26. Jan 2009, 16:13
Von solchen (Privat-)Schulen für Videospieldesign halte ich mal absolut garnix. Das ist doch nur Abzocke.

Wer Spieledesigner wird oder wer nicht kristallisiert sich durch die häufige Beschäftigung mit der Materie (z.b. als intensives Hobby) heraus.
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Avatar SPEED
SPEED
#5 | 26. Jan 2009, 16:21
Zitat von CaptainAwesome:
bla bbla ich bin so cool bla bla


Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.

Zitat von Leeroy Kincaid:
Von solchen (Privat-)Schulen für Videospieldesign halte ich mal absolut garnix. Das ist doch nur Abzocke.

Wer Spieledesigner wird oder wer nicht kristallisiert sich durch die häufige Beschäftigung mit der Materie (z.b. als intensives Hobby) heraus.


Na ja meistens sind es ja auch die, die sich hobbymäßig damit beschäftigen/beschäftigten die dann auf solche Privatschulen gehen.
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Avatar Heiko Klinge
Heiko Klinge
#6 | 26. Jan 2009, 16:34
Zitat von Leeroy Kincaid:
Von solchen (Privat-)Schulen für Videospieldesign halte ich mal absolut garnix. Das ist doch nur Abzocke.

Nein, ist es nicht. Die drei ersten Plätze beim Newcomer-Award des Deutschen Entwicklerpreises wurden etwa allesamt von Studenten-Teams der Games Academy belegt. Und ich kenne mehrere Ex-Studenten von Qantm, die inzwischen bei Crytek arbeiten.
Und außerdem ist mit der FH Trier ja auch eine öffentliche Fachhochschule am Start. Wir hätten gern mehr, aber es gibt derzeit einfach noch sehr wenige staatliche Studiengänge.
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Avatar AriesT
AriesT
#7 | 26. Jan 2009, 17:01
10.000€ für ein Jahr ist trotzdem heftig, bei einer Durchfallrate von 70%.
Ist bei der SAE in Frankfurt so, die machen das selbe, nur in Richtung Musik.
Wird bei anderen privaten Hochschulen aber nicht viel anders sein.
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Avatar rebb
rebb
#8 | 26. Jan 2009, 17:23
Zitat von Heiko Klinge:
Wir hätten gern mehr, aber es gibt derzeit einfach noch sehr wenige staatliche Studiengänge.


Derzeit, und wohl auch in den nächsten 5+ Jahren. Während in anderen Ländern schon sehr viel mehr Unis auch Spiele oder 3D-Spezialisierte Angebote haben, dümpeln die deutschen Unis weiter lethargisch dahin und setzen lieber auf konservative Studiengänge. Deshalb können aktuelle Generationen von GameDev-Interessierten in Deutschland wohl nur per Hobby oder Geldscheisser ( Privat-Schulen ) weiterkommen - oder "verhungern" ( nicht wörtlich gemeint ).

So scheint mir jedenfalls ;).
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Avatar HomoNerdensis
HomoNerdensis
#9 | 26. Jan 2009, 19:53
Ups, Doppelpost
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Avatar HomoNerdensis
HomoNerdensis
#10 | 26. Jan 2009, 20:01
Zitat von Leeroy Kincaid:
Von solchen (Privat-)Schulen für Videospieldesign halte ich mal absolut garnix. Das ist doch nur Abzocke.

Wer Spieledesigner wird oder wer nicht kristallisiert sich durch die häufige Beschäftigung mit der Materie (z.b. als intensives Hobby) heraus.


Vollkommen falsch. An privaten Schulen wird genau so wie an staatlichen systematischer Umgang mit der Materie trainiert. Man lernt Projekte zu managen, Probleme systematisch zu lösen, man lernt viel "drumrum" (wissenschaftliches, Allgemeinbildung), man lernt handwerkliches, gestalterisches usw. Sie sind teuer - ja. Aber die technische Ausstattung, die Dozenten und die Betreuung ist 1A.

Das Hobby ist idR nur die Grundlage für so ein Studium. Das, was einem da so intensiv beigebracht wird, kann man sich unmöglich als Quereinsteiger aneignen - erst recht nicht die Kontakte und die teuren Lizenzen. 3ds max kostet halt für Nichtstudenten (Hobbygamedesigner, Modder) auch 4000€. Cinema 4D ist nur unwesentlich billiger, wenn ich mich recht entsinne. Die komplette Adobe Creative Suite gibts auch nicht für lau. Engines sind auch teuer.

Und der systematische Rahmen, die Disziplin die in den Fachbereichen aufgebracht werden muss, das ehrliche (und teilweise knallharte) Feedback usw. sind unersetzbar.

Papa findet immer alles toll was Sohnemann macht, Freund und Freundin auch. Nur der Dozent sagt, was der Kunde oder der Chef sagen würde.
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