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Electronic Arts - Massive Verluste, 1.100 Stellen gekürzt

Die schlechten Zahlen bei Electronic Arts setzen sich fort. Massenentlassungen sind die Konsequenz.

Von Christian Merkel |

Datum: 04.02.2009; 10:44 Uhr


Electronic Arts : Electronic Arts Logo (EA) Electronic Arts Logo (EA) Electronic Arts muss weitere Verluste hinnehmen. Wie der Spielehersteller letzte Nacht mitteilte, summierten sich im dritten Geschäftsjahr-Quartal 2009 (Oktober bis Ende Dezember) die Verluste auf 641 Millionen US-Dollar (2 US-Dollar pro Aktie). Letztes Jahr im vergleichbaren Zeitraum waren es noch 33 Millionen US-Dollar Verlust. Eigentlich sehen die Zahlen gar nicht so schlecht aus: Wenn man Restrukturierungkosten und andere Sonderausgaben wie in ein anderes Quartal verschobene Steuerabgrenzungsposten aus der Rechnung rausnimmt, steht ein Gewinn von 56 US-Cent pro Akie zu Buche. Der Umsatz stieg leicht von 1,51 auf 1,65 Milliarden US-Dollar.

Das Weihnachtsquartal lief allerdings schlechter als geplant: Analysten und Electronic Arts gingen von einem Umsatz von ungefähr 1,9 Milliarden US-Dollar aus. Deswegen rechnet Electronic Arts auch für das gesamte Geschäftsjahr, das zum 31. März 2009 endet, mit einem deftigen Verlust von mindestens 3,30 US-Dollar pro Aktie.

Über Weihnachten konnte Electronic Arts nicht so viele Spiele wie erhofft an den Mann bringen. Auch in der näheren Zukunft wird sich das kaum ändern. So klagt der Hersteller darüber, dass die US-Spieleläden im Zuge der Finanzkrise weniger Spiele ordern, um nicht auf zu hohen Lagerbeständen sitzenbleiben zu müssen.

Die Konsequenz ist klar: Wie schon mehrfach berichtet, muss Electronic Arts massiv Kosten sparen, um wieder profitabel zu werden. Der Hersteller teilte jetzt mit, dass er insgesamt 1.100 Stellen streichen muss, also 11 Prozent der Belegschaft. 12 Produktionsstätten werden dabei geschlossen. Außerdem wird Electronic Arts das Produktangebot verschlanken. Prominente Opfer sind zum Beispiel der Need-for-Speed-Entwickler Black Box oder die Madden-NFL-Macher EA Tiburon.

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Avatar nizidramaniiyt01
nizidramaniiyt01
#1 | 04. Feb 2009, 10:55
Ob durch Stellenstreichung zwangsweise höhere Umsätze und Gewinne resultieren ist fraglich, da weniger Mitarbeiter = weniger Spiele ... die Mechanismen der Spielebranche funktionieren nicht zwangsweise so wie in anderen Branchen. EA muss ihre Unternehmensstrategie endlich überdenken, und wieder Spiele für die Spieler machen und nicht Spiele für Aktionären. Die Strategie des wahrlosen aufkaufen von unabhängigen Entwicklerstudios scheint gescheitert, und ich hoffe das die jetzt noch unabhängigen Studios erkennen das es nicht ratsam ist in EA's fängen zu geraten!
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Avatar scalelll
scalelll
#2 | 04. Feb 2009, 10:56
Zja, sind die Leute doch nicht so blöde euren DRM Mist in der erhofften Menge zu kaufen.
Shit happens
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#3 | 04. Feb 2009, 11:01
Zitat von scalelll:
Zja, sind die Leute doch nicht so blöde euren DRM Mist in der erhofften Menge zu kaufen.
Shit happens


Ganz genau das hab ich mir auch gedacht

EA hat sich ENDLICH mal so richtig selbst in den Fuß geschossen. Tja, jetzt gibts die Rechnung dafür, dass man die Kunden jahrelang verarscht hat

Irgendwie lustig: Valve ist der einzige Hersteller, der mehr oder weniger keine Kopierschutzmaßnahmen ergriffen hat und räumt trotzdem alles hab...
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Avatar Bhaal_Irenicus
Bhaal_Irenicus
#4 | 04. Feb 2009, 11:03
erst die verschiebungen dann die ganzen verluste und dann dazu noch die ganzen stellenstreichungen. Ob die Stabile Mauer (EA) anfängt zu brökeln?
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Avatar Bernd-das-Brot
Bernd-das-Brot
#5 | 04. Feb 2009, 11:15
Zitat von PbVeritas:

Irgendwie lustig: Valve ist der einzige Hersteller, der mehr oder weniger keine Kopierschutzmaßnahmen ergriffen hat und räumt trotzdem alles hab...


Steam machts möglich ;)
Ich finde echt STEAM ist der "beste" Kopierschutz. Einmal instaliert und die Seriennummer eingegeben und tata. Es wird keine CD benötigt und man kann sich zur not auch einfach alles saugen! STEAM ist das beste^^
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Avatar Holf
Holf
#6 | 04. Feb 2009, 11:21
ist zwar gemein, aber irgendwie gönn ich es EA. wie oft haben die mich schon geärgert mit ihren schlecht optimierten, verkorsten oder unfertigen spielen oder doofheiten wie need for speeds ohne lanmodus, um es dann bei der nächsten auflage als neuerung des jahrtausends wieder einzuführen... ein kleiner dämpfer schadet der firma nicht.
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Avatar Zsinj
Zsinj
#7 | 04. Feb 2009, 11:24
So langsam rächen sich die Versäumnisse und "Provokationen" der Vergangenheit.
Immer nur die selben Neuauflagen ohne Innovationen aber dafür gabs im letzten Jahr ganz groß und ganz viel DRM
Miese Neuauflagen mit massiven Restriktionen scheint wohl bei den Kunden nicht allzu gut anzukommen...
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#8 | 04. Feb 2009, 11:38
Zitat von Bernd-das-Brot:
Zitat von PbVerita s:

Irgendwie lustig: Valve ist der einzige Hersteller, der mehr oder weniger keine Kopierschutzmaßnahmen ergriffen hat und räumt trotzdem alles hab...


Steam machts möglich ;)
Ich finde echt STEAM ist der "beste" Kopierschutz. Einmal instaliert und die Seriennummer eingegeben und tata. Es wird keine CD benötigt und man kann sich zur not auch einfach alles saugen! STEAM ist das beste^^


STEAM war am Anfang echt umstritten, hat sich aber inzwischen echt zu einer super Plattform entwickelt... Einzig, dass man Spiele nicht verkaufen kann nervt mich doch ein wenig...
Aber gut, ich kauf sowieso nur MP Spiele über Steam, da verkauft man seinen Account sowieso nicht...
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Avatar cdme
cdme
#9 | 04. Feb 2009, 11:51
Zitat von scalelll:
Zja, sind die Leute doch nicht so blöde euren DRM Mist in der erhofften Menge zu kaufen.
Shit happens


Spätestens nach dem GTA 4 Debakel weigere ich mich jegliche Software mit zweifelhaftem Kopierschutz zu laufen. C&C RA3 hätte ich blind gekauft, aber EA will es ja auf die harte Tour lernen.

Wie blöd muss man kalkulieren um bei 1,5 milliarden umsatz verlust zu machen?
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Avatar Nuallan
Nuallan
#10 | 04. Feb 2009, 11:55
tjo da könnt ihr noch 10000 nfs´s auf den markt werfen, wenn die quali nich stimmt, und das tut sie bei keinem eurer spiele, dann macht ihr rote zahlen...willkommen in der wirklichkeit ea!
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