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PlayStation Network- & SOE-Hack - Sony erscheint nicht zu Kongress-Anhörung

Um die »andauernden Ermittlungen« zum Hacker-Angriff nicht zu gefährden, wird Sony dem US-Kongress keine Fragen zum Datenklau bei PSN, Qriotcity und SOE beantworten.

Von Michael Obermeier |

Datum: 04.05.2011 ; 10:21 Uhr


Sony wird keinen Vertreter zur US-Kongress-Anhörung mit dem Thema »Die Gefahr des Datenklaus für amerikanische Verbraucher« (The Threat of Data Theft to American Consumers) entsenden.

PlayStation Network- & SOE-Hack : Das Unternehmen wurde nach dem folgenschweren Hacker-Angriff auf das PlayStation Network und Qriocity von der Kongressabgeordneten Mary Bono Mack dazu aufgerufen, eine Reihe von Fragen zum Datendiebstahl zu beantworten. Wie die Website der New York Times berichtet, hat ein Unternehmenssprecher per E-Mail bestätigt, dass Sony zwar mit dem Kongress kooperieren möchte, trotzdem aber zunächst schweigen und nicht an der Anhörung teilnehmen wird. Der Grund: Derzeit befinden sich Sony und weitere Behörden mitten in den Ermittlungen zum Hack. Ob Sony damit verhindern möchte, die Täter vorzuwarnen oder nur eventuell unangenehmen Fragen aus dem Weg gehen will, weiß wohl nur das Unternehmen selbst.

Sony kommt momentan nicht aus den Schlagzeilen. Nach dem illegalen Eingriff in die Kundendatenbanken des PlayStation 3-Online-Netwerks PSN und des Musik- und Film-Portals Qriocity wurden außerdem Accounts von PC-MMOs wie DC Universe Online , Everquest 2 und weiteren entwendet. Neben insgesamt mehr als 100 Millionen Kundenprofilen sind zudem mehr als 10.000 Kreditkarten-Daten gestohlen worden. Derzeit sind alle betroffenen Sony-Dienste abgeschaltet. Das Unternehmen gelobt in Zukunft für mehr Sicherheit zu sorgen und die Kunden mit 30-Tage-Gutschriften auf PSN und SOE-Station zu entschädigen. Weitere »Wiedergutmachungen« möchte Sony in Kürze ankündigen.

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Avatar Serah007
Serah007
#1 | 04. Mai 2011, 11:03
Wirft ja ein gutes Licht auf diese Firma *IRONIE OFF*
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Avatar tnc
tnc
#2 | 04. Mai 2011, 11:06
gut gerettet mit den "und weiteren [Spielen] entwendet."
:)
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Avatar Relix
Relix
#3 | 04. Mai 2011, 11:08
30 Tage Gutschrift dafür, dass einem jemand die ganzen persönlichen Daten+Kreditkarteninfo geklaut hat? Das ist mehr als dürftig...
Die weiteren Wiedergutmachungen sollten es in sich haben!
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Avatar Fred DM
Fred DM
#4 | 04. Mai 2011, 11:12
irgendwie dreist, das opfer eines illegalen zugriffs zu einer anhörung/befragung "einzuladen". als ob das ganze die schuld von Sony wäre.

warum muss sich Sony entschuldigen und sich vorwürfe bieten lassen? wo bleiben die anschuldigungen gegenüber den hackern?

ich hab den verdacht, dass alles ganz anders ablaufen würde, wenn statt einer japanischen firma Microsoft betroffen wäre. so ähnlich läuft es ja auch im automobilbereich ab: Toyota wird selbst dann kritisiert, wenn sich vermeintliche mängel als dummheit amerikanischer autofahrer herausstellen. just a feelin'...

ich jedenfalls seh das ganze gelassen, zumal ich keine kreditkarte hab und diese auch nicht für so triviale sachen wie das PSN benutzen würde. im gegenteil, ich werd mir nun ein paar PS3-first-party-spiele kaufen, die ich sonst noch nicht gekauft hätte.

Zitat von Relix:
30 Tage Gutschrift dafür, dass einem jemand die ganzen persönlichen Daten+Kreditkarteninfo geklaut hat? Das ist mehr als dürftig...
Die weiteren Wiedergutmachungen sollten es in sich haben!

die daten wurden gestohlen. Sony schuldet dir gar nichts. warum fordert niemand schadensersatz von den hackern?

wenn bei dir zuhause jemand gewaltsam eindringt, dann hoffe ich, dass du und nicht der einbrecher für die entstandenen schäden zur kassen gebeten wirst.
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Avatar Ruff_Ryders88
Ruff_Ryders88
#5 | 04. Mai 2011, 11:14
Flowers und andere PSN Titel können die behalten. Den Aufwand den ich jetzt habe wegen meiner Kreditkarte ist so leicht nicht zu entschädigen.
Das schlimme ist ja noch, dass man derzeit nicht mal überprüfen kann welche Daten man selber dort angegeben hat.Das PSN ist ja immer noch offline.
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Avatar Andrycha
Andrycha
#6 | 04. Mai 2011, 11:15
Zitat von Fred DM:
irgendwie dreist, das opfer eines illegalen zugriffs zu einer anhörung/befragung "einzuladen". als ob das ganze die schuld von Sony wäre.

warum muss sich Sony entschuldigen und sich vorwürfe bieten lassen? wo bleiben die anschuldigungen gegenüber den hackern?

ich hab den verdacht, dass alles ganz anders ablaufen würde, wenn statt einer japanischen firma Microsoft betroffen wäre. so ähnlich läuft es ja auch im automobilbereich ab: Toyota wird selbst dann kritisiert, wenn sich vermeintliche mängel als dummheit amerikanischer autofahrer herausstellen. just a feelin...

ich jedenfalls seh das ganze gelassen, zumal ich keine kreditkarte hab und diese auch nicht für so triviale sachen wie das PSN benutzen würde. im gegenteil, ich werd mir nun ein paar PS3-first-party-spiele kaufen, die ich sonst noch nicht gekauft hätte.


So ist es. Heute ist es Sony, morgen Amazon oder wer auch immer.
Das Sony dabei geschlampt hat ist noch gar nicht bewiesen. Es ist ja nicht mal klar wie die Hacker sich den zugriff verschaft haben.
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Avatar itistoolate
itistoolate
#7 | 04. Mai 2011, 11:15
Das während den Ermittlungen nicht alles öffentlich bekannt gemacht wird, ist ja logisch.
Nichtsdestotrotz hat Sony bei der Systemsicherheit tierisch geschlampt.
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Avatar Sekedow
Sekedow
#8 | 04. Mai 2011, 11:17
Diese Überschrift ist echt purer Populismus.
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Avatar Frostwraight
Frostwraight
#9 | 04. Mai 2011, 11:17
sony wurde ins kniegef**** und das 2mal.
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Avatar cc_zero
cc_zero
#10 | 04. Mai 2011, 11:19
"PlayStation- & SOE-Hack" - eher PSN & SOE-Hack. Einen PlayStation-Hack gab es zwar auch, aber der spielt hier eher keine Rolle.^^

Davon abgesehen, kann ich die Reaktion aber nachvollziehen. Jede Behörde würde bei laufenden Ermittlungen eine Auskunft darüber ablehnen.
Das Recht hat ein Unternehmen wie Sony ebenso.
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