Eidos : Der President von Eidos sieht für klassische Einzelspielertitel wie Tomb Raider auch in Zukunft einen großen Markt. Der President von Eidos sieht für klassische Einzelspielertitel wie Tomb Raider auch in Zukunft einen großen Markt. Ian Livingstone, President von Eidos (Teil von Square Enix) äußerte sich in einem Interview über die Zukunft klassischer Einzelspieler-Titel. So ist er der Meinung, dass trotz des boomenden Geschäfts mit Multiplayer-Titeln, vor allem im Free2Play- und Social-Games-Bereich, Spieler auch weiterhin nicht auf qualitativ hochwertige Einzelspieler-Erfahrungen wie etwa mit Tomb Raider verzichten wollen werden.

»Ich denke, dass die Leute auch weiterhin Einzelspieler-Erfahrungen machen wollen. Die Spielindustrie ist vielfältig und erschafft neue Wege, neue Spielweisen zu liefern. Dabei muss das eine nicht gleich auf Kosten des anderen gehen und ich denke, dass Spiele sowohl als Produkt, als auch als Service eine sehr lange Zeit glücklich koexistieren können.« so Livingstone gegenüber MCV Pacific.

»Ein Spiel wie Tomb Raider war in der Vergangenheit ein optisch intensives Einzelspieler-Erlebnis und [das Bedürfnis nach so] etwas wird nicht einfach über Nacht verschwinden. Was wir sehen ist ein Aufkommen und Wachstum im digitalen Bereich und ein neuer Kundenkreis (die Casual Gamer, die fast schon eine Vormachtstellung erreicht haben), aber 'Nischen'-Spieler wird es weiterhin geben und sie wollen spezifischen Content, der für sie entwickelt wurde.«

Livingstone glaubt also, dass es auch in Zukunft einen Markt für qualitativ hochwertige Einzelspieler-Titel geben wird. Schließlich sei die kommende Konsolen-Generation auch für genau solche Spiele ausgelegt.