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38 Studios - Rhode Island will das Entwicklerstudio verklagen

Die Regierung des US-Bundesstaates Rhode Island prüft aktuell die Möglichkeit einer Klage gegen den in Konkurs geratenen Entwickler von Kingdoms of Amalur: Reckoning - die 38 Studios.

Von Tony Strobach |

Datum: 02.11.2012 ; 17:45 Uhr


38 Studios : Rhode Island will die Verantwortlichen für die Insolvenz von 38 Studios zur Rechenschaft ziehen. Rhode Island will die Verantwortlichen für die Insolvenz von 38 Studios zur Rechenschaft ziehen. Nach der Insolvenz des Spiele-Entwicklers 38 Studios prüft der Bundesstaat Rhode Island als Gläubiger die Möglichkeit einer Klage gegen das Unternehmen.

Rhode Island hatte 2010 unter seinem damaligen Gouverneur 38 Studios dazu bewogen von Massachusetts in ihren Bundesstaat umzuziehen. Für den Umzug stellte die Regierung eine Kreditbürgschaft in Höhe von 75 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Die damalige Regierung versprach sich von dieser Aktion 450 neue Arbeitsplätze.

Dazu kam es aber nicht, da das Unternehmen Mitte 2012 plötzlich Bankrott ging. Nach einer vorläufigen Untersuchung durch das FBI und die Staatsanwaltschaft erhebt der Bundesstaat jetzt Vorwürfe gegen das die Geschäftsführung des Unternehmens und gegen den eigenen Ausschuss für Wirtschaftsentwicklung (EDC-Board).

Das Unternehmen habe den Bundesstaat wissentlich mit falschen Angaben getäuscht. 38 Studios wäre sich im Klaren darüber gewesen, dass die 75 Millionen US-Dollar nicht für den Umzug und eine Fertigstellung ihres aktuellen Spieleprojekts Kingdoms of Amalur: Reckoning reichen würden. Der Finanzierungsplan hätte zur Gänze darauf beruht, dass das Unternehmen alle zwei Jahre ein sehr erfolgreiches Spiel veröffentlicht. Das sei in der Branche sehr unrealistisch. Das war auch von einigen Analysten erkannt worden. Das EDC-Board habe Kritiker an der Aktion aber systematisch vom Entscheidungs-Prozess ausgeschlossen.

Die Klage sei nur ein erster Schritt. Man wolle die Verantwortlichen per Gerichtsbeschluss erst einmal grundsätzlich für haftbar erklären lassen um später weitere Maßnahmen ergreifen zu können.

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Avatar Neumi
Neumi
#1 | 02. Nov 2012, 17:58
Politiker, die sich verspekulieren und ohne Sachkenntnis Geld investieren ... das ist ja mal ganz etwas Neues.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#2 | 02. Nov 2012, 18:13
was genau soll das bringen, ein bereits bankrott gegangenes unternehmen zu verklagen? zu holen gibts da ja nichts mehr.
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Avatar Wolfpig
Wolfpig
#3 | 02. Nov 2012, 18:19
Zitat von Fred DM:
was genau soll das bringen, ein bereits bankrott gegangenes unternehmen zu verklagen? zu holen gibts da ja nichts mehr.


Je nachdem wie das Unternehmen aufgebaut ist, und welche Geschäftsformen es hat, kann es gut sein das man einzelnen Personen daraus Haftbar machen kann.
Sprich, Unternehmen geht pleite, Geld reicht nicht aus um alle zu bezahlen, die Besitzer davon dürfen den Rest aus eigener Tasche zahlen.

Und wie in der News steht, wollen die ja mit der Klage es bewirken das die die Gründer/Besitzer von dem Studio in die Pflicht nehmen können zu zahlen.
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Obrok83
#4 | 02. Nov 2012, 19:47
Zitat von rob81:


Überhaupt nicht. Schau dir das game doch nur an...


Hmm sieht Guild Wars 2 nicht genau so aus?
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Avatar ixam
ixam
#5 | 02. Nov 2012, 20:06
Was geht mit Gamestar heute ab die spamen mich mit ihrem newsletter zu, hab jetzt insgesamt schon 15 mal den gleichen Post gekriegt
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Avatar Tortenschachtel
Tortenschachtel
#6 | 02. Nov 2012, 20:08
75 Millionen reichen nicht für einen Umzug und um ein Spiel fertigzustellen??
Was haben die gemacht, mit dem Papiergeld die Bude geheizt?
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Avatar 3941
3941
#7 | 02. Nov 2012, 21:15
Zitat von Tortenschachtel:
75 Millionen reichen nicht für einen Umzug und um ein Spiel fertigzustellen??
Was haben die gemacht, mit dem Papiergeld die Bude geheizt?

naja auf 450 mitarbeiter (wenn ich das nicht missverstehe) mit einer entwicklungszeit von mehreren jahren... da sehen dann 75 mio gar nicht mehr nach so viel aus...
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Avatar Pinkelbaum
Pinkelbaum
#8 | 02. Nov 2012, 21:40
Zitat von Fred DM:
was genau soll das bringen, ein bereits bankrott gegangenes unternehmen zu verklagen? zu holen gibts da ja nichts mehr.


naja ganz so ist es ja nicht: das unternehmen ist pleite, was aber NICHT heißt dass der gründer/leiter des unternehmens auch pleite ist! Es kann sogar gut sein das der noch ne ganze menge kohle übrig hat (muss nicht so sein, ist aber oftmals der fall, da der besitzer schon monate vor dem bankrott bescheid weis und sich in den meisten fällen dafür wappnet, sprich: geld beiseite schafft). es ist auch nicht so, das ich dem besitzer von 38 studios soetwas unterstelle, jedoch ist es sehr wahrscheinlich und ich schätze mal die kläger (besonders deren anwälte) spekulieren genau da drauf...

edit: ich weis das, weil in D. soetwas wärend der finanzkriese vorgekommen ist. Da haben leute mit mehreren millionen aufm konto finanzielle unterstützung (in millionenhöhe!!!) vom staat angefordert und auch bekommen, obwohl die das unternehmen auch selber hätten retten können... das problem ist, dass zumindest in D. man nicht mit dem privateigentum für das unternehmen haftet (zumindest in vielen fällen)!
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Avatar Bunkerknacker
Bunkerknacker
#9 | 02. Nov 2012, 23:40
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Neumi
Neumi
#10 | 02. Nov 2012, 23:50
Zitat von Bunkerknacker:
Leichenschändung 2.0 - Schöne neue Welt.

In Konkurs zu gehen und dann mit dem Geld zu verschwinden ist auch nicht schön.
Nur weil die Firma nicht überleben konnte heißt das noch lange nicht, dass das Geld weg ist, zur Zeit ist es halt in den Händen der Firmenbesitzer.
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