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Gewalt in Spielen - US-Präsident fordert Finanzierung für Studie

Der US-Präsident Barack Obama hat das Zentrum für Seuchenkontrolle angewiesen, Forschungen zu den Ursachen von Gewalt anzustellen. Der Kongress soll für eine Studie insgesamt 10 Millionen US-Dollar bereitstellen.

Von Tony Strobach |

Datum: 17.01.2013 ; 12:41 Uhr


Gewalt in Spielen : US-Präsident Obama will mit einer Studie vom CDC mehr über die Hintergründe von bewaffneten Gewalttaten erfahren. US-Präsident Obama will mit einer Studie vom CDC mehr über die Hintergründe von bewaffneten Gewalttaten erfahren. Der US-Präsident Barack Obama hat auf einer Presse-Konferenz Pläne vorgestellt, mit denen seine Regierung bewaffnete Gewalttaten verhindern will. Zu diesem Zweck hat er insgesamt 23 präsidiale Anordnungen erlassen.

Unter anderem möchte Präsident Obama Ursachenforschung betreiben – in einer der Verordnungen weist Obama das Zentrum für Seuchenkontrolle (CDC) an »die Gründe und die Vermeidung von bewaffneter Gewalt zu erforschen.« Den Kongress fordert er auf, insgesamt 10 Millionen US-Dollar für die Studie zu genehmigen.

Zum Inhalt der Studie gehört ausdrücklich auch ein Blick auf Gewalt in Medien wie Film, Fernsehen und Videospielen. In seiner Rede sagt der Präsident: »Ignoranz bringt uns nicht weiter. Die Vorgänge hinter dieser Gewalt-Epidemie nicht zu kennen bringt uns nicht weiter.(…) Der Kongress sollte Forschungen über den Effekt finanzieren, den Gewalt in Videospielen auf junge Menschen hat.«

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich der US-Vizepräsident Joe Binden mit Vertreten der Spiele-Industrie getroffen, darunter auch der Electronic Arts CEO John Riccitiello. Gegenüber diesem erklärte der Vizepräsident, dass das Meeting nur Teil einer größeren Reihe von Konferenzen mit Vertretern aus der gesamten Unterhaltungs-Branche sei. Der Präsident habe sich noch kein Urteil über Videospiele gebildet und wolle lediglich umfassende Daten sammeln.

Auf der Pressekonferenz ging es Obama aber fast ausschließlich um das Thema Waffen-Kontrolle. Es gab keinen Vorstoß seinerseits Videospiele in irgendeiner Form einzuschränken oder gar zu verbieten. Ein Pressesprecher des Weißen Hauses formulierte aber den Standpunkt: »Die Unterhaltungs- und Videospielindustrie hat die Verantwortung dafür, den Eltern Alternativen und Kontrollmechanismen zu den Filmen, TV-Sendungen und Spielen zu geben, die ihre Kinder konsumieren.«

Die Schweiiz hatte kürzlich ganz ähnliche Forschungs-Vorhaben angekündigt.

Quelle: Venturebeat.com

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Avatar outofcontrol84
outofcontrol84
#1 | 17. Jan 2013, 13:03
Natürlich sind Videospiele an steigenden Aggressionstendenzen in der amerikanischen Gesellschaft schuld!

Es liegt nicht an der wachsenden Schere zwischen Arm und Reich, der Allgegenwart von Korruption und Kriminalität, einer amerikanischen Justiz mit Wild-West-Mentalität, der Omnipräsenz von Schußwaffen und dem Raubtierkapitalismus der den American Way of Life vom Tellerwäscher zum Millionär ins Gegenteil verkehrt, nein, schuld daran ist dass klein Johnny Counter Strike spielt.

Wie einfach doch die Welt hinter dem Atlantik ist...
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Avatar Killergamesplaya
Killergamesplaya
#2 | 17. Jan 2013, 13:03
omg hoffentlich kommt keine keine killerspiel debatte nach america das könnte der spiele industrie imens schaden :(
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Avatar qwertzoi
qwertzoi
#3 | 17. Jan 2013, 13:06
Zitat von :
Die Unterhaltungs- und Videospielindustrie hat die Verantwortung dafür, den Eltern Alternativen und Kontrollmechanismen zu den Filmen, TV-Sendungen und Spielen zu geben, die ihre Kinder konsumieren.

Ja genau. Wo kommmen wir denn dahin, wenn Eltern sich selbst Gedanken um die Erziehung ihrer Kinder machen müssen.
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Avatar Adamska
Adamska
#4 | 17. Jan 2013, 13:07
Ich war ja jetzt zuerst skeptisch als ich die Überschrift gelesen habe, nicht das er nun anfängt wie einige Politiker bei uns. Aber da er sich erst mal über dieses Thema informieren will find ich positiv. Bin mal gespannt was dabei rauß kommt.
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Avatar wobwobwob
wobwobwob
#5 | 17. Jan 2013, 13:08
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Avatar eSportWarrior
eSportWarrior
#6 | 17. Jan 2013, 13:10
Ja in jedem anderen Lang würde ich sagen oh mein Gott. Aber in der USA wo scheinbar alles läuft passt dies perfekt. Die Kinder und Menschen sind nämlich nicht normal dort.
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Avatar outofcontrol84
outofcontrol84
#7 | 17. Jan 2013, 13:10
Zitat von wobwobwob:


Und da sind sie wieder die dummen Anti-USA-Klischees, mit denen man doch ganz besonders im erbärmlichen Deutschland um sich wirft. Schonmal mitbekommen,dass man hier seit JAHRZEHNTEN (!) diese Ursachen intuitiv ausklammert und SOFORT die Schuld auf Gewalt in Medien wie Computerspielen und Filmen schiebt ?


1. bin ich Österreicher und 2. sind das keine Klischees sondern Fakten. Nachzulesen im "Schwarzbuch USA" von Eric Frey. Und dieses Buch kommt auch völlig ohne antiamerikanische Polemik aus, genauso wie ich.
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Avatar wobwobwob
wobwobwob
#8 | 17. Jan 2013, 13:12
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Avatar NorinRaad
NorinRaad
#9 | 17. Jan 2013, 13:12
Finde ich gut, was zur zeit in der videospiel industrie abgeht ist echt schlimm, es wird nur noch versucht über gewalt software zu verkaufen ohne das sie spielerisch sinn macht.

Aber wir spieler blocken ja eh alles ab und wehe es sagt jemand was gegen gewalt in spielen, es wird zeit das die industrie und die spieler sich mal selbst hinterfragen.
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Avatar Paranoid
Paranoid
#10 | 17. Jan 2013, 13:12
Medien spielen sicher eine Rolle, ob sie Ursache sind, mag ich zu bezweifeln. Vielmehr sind sie ein Ausdruck dessen was schon alles schief gelaufen ist.
Dazu empfehle ich die oskarprämierte Dokumentation "Bowling for Columbine" von Michael Moore. Der macht das Thema "Angst in der Gesellschaft" dafür verantwortlich. Ich bin kein Psychologe, aber ich denke er hat recht mit seinen Schlußfolgerungen. Im übrigen sollte sich jeder der Ego-Shooter spielt mal diese Doku anschauen, dann hat man auch Argumente warum nicht jeder CS oder BF-Spieler automatisch ein potezieller Amokläufer ist ;-)
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