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Cliff Bleszinski - »Ich will nicht dieselben Fehler machen wie Curt Schilling und John Romero«

Im zweiten Teil eines großen Interviews sprach der Ex-Mitarbeiter von Epic Games, Cliff Bleszinski, über seine Zukunftspläne. Dabei will er auf jeden Fall die Fehler seines Branchenkollegen Curt Schilling vermeiden.

Von Andre Linken |

Datum: 25.01.2013 ; 13:59 Uhr


Cliff Bleszinski : Cliff Bleszinski gründet eventuell ein eigenes Studio. Cliff Bleszinski gründet eventuell ein eigenes Studio. Mittlerweile hat das Magazin VentureBeat den zweiten Teil des großen Interviews mit Cliff Bleszinski, dem ehemaligen Mitarbeiter von Epic Games und kreativen Kopf der Gears of War -Reihe veröffentlicht (wir berichteten über den ersten Teil). Diesmal redete Bleszinski vor allem über seine Pläne für die unmittelbare Zukunft.

So wurde er beispielsweise gefragt, ob er lieber wieder als Angestellter bei einer Firma anheuern oder lieber ein eigenes Studio eröffnen möchte. Er könne sich derzeit beides vorstellen, sei sich aber auch der großen Verantwortung und Risiken bei einer Studiogründung bewusst. Dabei verwies er unter anderem auf das mittlerweile geschlossene Studio von Curt Schilling (38 Studios).

»Eine der Dinge, die ich ernsthaft in Erwägung gezogen habe, ist die Eröffnung eines eigenen Studios. Doch das Komplizierte dabei ist die große Verantwortung, die damit einhergeht. Wenn man für 150 Leute verantwortlich ist, mit ihren Familien, ihren Kindern und alle dem; das ist verdammt viel Verantwortung. Die Firma hängt von dir ab. Daher gibt es auch die Optionen, wieder ein Angestellter oder ein Berater zu werden. (...)

Die Sache ist die, dass ich wieder in das Triple-A-Segment zurückkehren will. Doch ich will auf keinen Fall dieselben Fehler machen wie Curt Schilling und John Romero - ohne diese beiden Männer angreifen zu wollen. >Lasst uns 300 Leute darauf ansetzen. Wir werden das schon zum Laufen kriegen<. Das ist genauso, als würde ich eine Garagen-Band nehmen und diese am ersten Tag gleich im Wembley-Stadion spielen lassen. Man muss herausfinden, wie man mit den Leuten zusammenarbeitet. Man findet dabei auch raus, dass einige Leute eben nicht passen. (...) Es ist dem Prozess recht ähnlich, der beim Aufbau eines Sportvereins oder einer Rock-Band vonstatten geht.«

Allerdings zieht Cliff Bleszinski auch den Schritt in das Segment der Independent-Enwtickler in Erwägung. Allerdings sei dies ein ziemlich hartes Pflaster, bei dem man sehr schnell scheitern kann.

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Avatar DoomInYourFace
DoomInYourFace
#1 | 25. Jan 2013, 14:22
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Sok4R
Sok4R
#2 | 25. Jan 2013, 14:51
Ich weiß nicht ob der Vergleich mit Curt Shilling so passend ist, da der ein ehemaliger Baseball-Spieler ist und keine Ahnung von der Entwicklung von Videospielen hat - Fans oder auch gute Spieler sind nicht zwingend gute Entwickler. John Romero hat sich einfach zu sehr auf seinen Kultstatus verlassen (das hat u.a. sein Kickstarterversuch gezeigt), aber das ist heute nicht mehr genug.
Das es CliffyB (auch wenn er den Namen nicht mag ;) anders angehen lässt ist schon mal gut für ihn, ich hoffe mal, das es auch mal was konkretes zu seiner Zukunft zu vermelden gibt.
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Apocaliptica
#3 | 25. Jan 2013, 15:09
Hört doch einfach auf über den selbstgefälligen Affen zu berichten.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#4 | 25. Jan 2013, 15:31
Zitat von Apocaliptica:
Hört doch einfach auf über den selbstgefälligen Affen zu berichten.

du kriegst rote daumen, hast aber eigentlich recht. Bleszinski war schon immer so. dass er als kleiner leveldesigner bei Epic angefangen hat, scheint er vergessen zu haben...

jedenfalls hat John Romero die videospiel-landschaft entscheidend geprägt. spiele wie Gears of War gäbe es heute wohl nicht oder nicht in ihrer jetzigen form, ohne die pionierarbeit Romeros und anderer im shooter-genre. Romero haben wir u.a. den ego-shooter an sich, den deathmatch und auch den dunklen monster-stil dieser art spiele zu verdanken.

was haben wir Bleszinski revolutionäres zu verdanken? richtig, kniehohe mauern.

dabei sind Bleszinskis spiele ja keinesfalls schlecht und was er die letzten jahre über geleistet hat muss man auch würdigen. aber die bescheidenheit, die ihn sympathisch machen würde, besitzt er leider nicht.
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Avatar D3IMUDD4
D3IMUDD4
#5 | 25. Jan 2013, 15:33
Berichtet ihr ab sofort über jeden Furz den der fahren lässt?
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Avatar -GradX-
-GradX-
#6 | 25. Jan 2013, 15:48
Zitat von Apocaliptica:
Hört doch einfach auf über den selbstgefälligen Affen zu berichten.


Hör' doch einfach auf News über ihn zu lesen. Warum regst Du Dich überhaupt über Cliffy auf? Neid much? *Facepalm*

Zitat von D3IMUDD4:
Berichtet ihr ab sofort über jeden Furz den der fahren lässt?


Nur so lange Leute wie Du jede News anklicken die sie nicht interessiert...
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#7 | 25. Jan 2013, 16:47
Solch große Teams arbeiten eh meistens ineffizient:
Assassins Creed ist da das beste Beispiel---alles andere als schlecht, aber nach einem 600er-Team fühlt es sich nun wirklich nicht an!


Er soll lieber mit einem 10-30er Team starten, der Rest kann später kommen!
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Avatar -GradX-
-GradX-
#8 | 25. Jan 2013, 16:49
Zitat von Fred DM:

du kriegst rote daumen, hast aber eigentlich recht. Bleszinski war schon immer so. dass er als kleiner leveldesigner bei Epic angefangen hat, scheint er vergessen zu haben...

jedenfalls hat John Romero die videospiel-landschaft entscheidend geprägt. spiele wie Gears of War gäbe es heute wohl nicht oder nicht in ihrer jetzigen form, ohne die pionierarbeit Romeros und anderer im shooter-genre. Romero haben wir u.a. den ego-shooter an sich, den deathmatch und auch den dunklen monster-stil dieser art spiele zu verdanken.

was haben wir Bleszinski revolutionäres zu verdanken? richtig, kniehohe mauern.

dabei sind Bleszinskis spiele ja keinesfalls schlecht und was er die letzten jahre über geleistet hat muss man auch würdigen. aber die bescheidenheit, die ihn sympathisch machen würde, besitzt er leider nicht.


Das ist mal furchtbar dummes Geschwätz. Ganz davon abgesehen, dass John Romero auch nicht gerade Minderwertigkeitskomplexe hat ("John Romero will make you his bitch" sag' ich nur).
Für Jazz Jackrabbit war Cliffy im übrigen als einer der Designer und nicht nur als Level Designer in den Credits.

Was genau hat den John Romero noch erfolgreiches gemacht nachdem er Id verlassen hat?
Du lässt das hier so klingen als wären Carmack und Hall an der Entwicklung von Doom völlig unbeteiligt gewesen. Der Personenkult im Romero existiert doch nur, weil er genau das selbe wie Cliffy gemacht hat: Er hat sich in das Rampenlicht gestellt.

Damit möchte ich jetzt nicht Romeros Leistung schmälern, der schon einiges zu Dooms Game Design beigetragen hat, aber ich halte es für eine gewagte Aussage, dass Tom Hall und John Carmack es nicht geschafft hätten auf Ideen wie "Deathmatch" zu kommen.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir auch 3D Shooter hätten ohne John Romero. 3D Spiele gab es nämlich schon weit vor Wolfenstein oder Doom.

Siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/MIDI_Maze - Das hatte sogar schon Deathmatch
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Avatar BigTroubleInLittleChina
BigTroubleInLittleChina
#9 | 25. Jan 2013, 17:20
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Gotha Mora
Gotha Mora
#10 | 25. Jan 2013, 17:24
Sollte man den Kerl kennen? Höre den Namen zum ersten Mal...
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