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Electronic Arts - COO Moore bezieht Stellung zur »Worst Company in America«-Wahl

Derzeit steht Electronic Arts im Halbfinale der Wahl zum »Schlechtesten Unternehmen in Amerika«. Dies rief nun auch COO Peter Moore auf den Plan, der zugibt, dass EA in letzter Zeit einige Fehler gemacht hat. Diverse Kritikpunkte wären aber schlicht haltlos. Zudem würden einige Leute bei der Wahl aus den falschen Gründen für EA stimmen.

Von Sebastian Klix |

Datum: 06.04.2013 ; 17:29 Uhr


Electronic Arts : Derzeit sind die Chancen hoch, dass EA auch dieses Jahr die Wahl zur »Worst Company in America« gewinnt. COO Peter Moore gab nun viele gemachte Fehler zu, einige Kritikpunkte wären aber absolut ungerechtfertigt. Derzeit sind die Chancen hoch, dass EA auch dieses Jahr die Wahl zur »Worst Company in America« gewinnt. COO Peter Moore gab nun viele gemachte Fehler zu, einige Kritikpunkte wären aber absolut ungerechtfertigt.

Electronic Arts schlägt sich aktuell recht »gut« im derzeit stattfindenden Wettstreit um den Titel »Worst Company in America« auf der US-amerikanischen Verbraucher-Plattform TheConsumerist.com. Bereits letztes Jahr wurde EA auf den ersten Platz gewählt und stellt damit den Titelverteidiger dar. Aktuell steht das Unternehmen im Halbfinale gegen den Ticket-Distributor Ticketmaster. Sollte Electronic Arts gewinnen, tritt man im Finale entweder gegen die Bank of America oder Telekommunikations-Unternehmen Comcast an (zur Übersicht).

Vielen Europäern mag diese Wahl nicht sonderlich wichtig erscheinen, allerdings ist sie in den USA durchaus ernstzunehmend und kann öffentlich doch am Image eins Unternehmens kratzen. Dies verleitete nun EA-COO Peter Moore, welcher als heißer Kandidat für die Nachfolge von CEO John Riccitiello gilt, dazu, eine Stellungnahme zur Wahl zu veröffentlichen. In dieser räumt er zwar durchaus Fehler seines Unternehmens ein, allerdings zweifelt er stark an, ob man Electronic Arts wirklich berechtigt als das »schlechteste« Unternehmen bezeichnen könne. Einige Vorwürfe der Kunden wären absolut berechtigt, andere hingegen völlig ungerechtfertigt.

»Sind wir wirklich die 'Worst Company in America'? Ich bin der erste, wenn es darum geht zuzugeben, dass wir viele Fehler gemacht haben. Dazu gehören zu vorzeitige Server-Abschaltungen, Spiele welche die Erwartungen nicht erfüllt haben, Fehltritte bei neuen Preismodellen und zuletzt der ziemlich vergeigte Start von SimCity. Wir schulden den Spielern eine bessere Leistung als das.«, so Moore auf EA.com mit der Überschrift »We can do better«.

»Einige der Beschwerden sind zu 100 Prozent gerechtfertigt - wie alle großen Unternehmen sind wir nicht perfekt. Andere hingegen sind schlicht nicht stichhaltig.«

Zitat:

  • Viele behaupten weiterhin, die Always-On-Funktion von SimCity wäre ein DRM-Mechanismus. Ist es nicht. Die Leute wollen trotzdem immer noch darüber streiten. Doch wir können es nicht klarer sagen: Ist es nicht. Punkt

  • Einige behaupten, es gäbe keinen Platz für Origin als Konkurrenten neben Steam. 45 Millionen registrierte Benutzer beweisen das Gegenteil.

  • Viele Leute denken, dass Free2Play-Spiele und Mikrotransaktionen wie die Pest sind. Zig Millionen und mehr Spieler spielen und lieben diese Spieler.

  • Wir haben Listen gesehen, die zeigen, dass einige Leute [bei der Worst Company in America-Wahl] direkt für EA gestimmt haben, weil sie mit dem Cover-Athleten von Madden NFL nicht einverstanden waren. Ja, ernsthaft …

  • Im letzten Jahr [Anm: als EA bereits einmal die Wahl gewann], bekamen wir zahlreichen Protest gegen EA in Form von Mails und Podcasts, da wir den Spielern erlauben, LGBT-Charaktere [Charaktere mit homosexueller Ausrichtung] zu erstellen. Diese Woche sehen wir erneut Beiträge auf konservativen Websites, die Leute dazu drängen möchte, für uns als Worst Company in America zu stimmen, als Protest gegen unsere LGBT-Politik.

Peter Moore betont noch einmal, dass sich Electronic Arts in der Vergangenheit einige Fehler geleistet hat und es zukünftig besser machen möchte. Dies sei man den Spielern einfach schuldig.

Quelle: EA.com

Quelle: TheConsumerist.com

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Avatar Kehool
Kehool
#1 | 06. Apr 2013, 18:01
zumal es bedeutend schlimmere unternehmen in den USA gibt die so rein garnichts mit der spieleindustrie zu tun haben

edit: ich muss dazu sagen dass ich die geschäftspraktiken von EA auch nicht gutheiße und wenn ich aussagen wie
Zitat von :
Viele behaupten weiterhin, die Always-On-Funktion von SimCity wäre ein DRM-Mechanismus. Ist es nicht. Die Leute wollen trotzdem immer noch darüber streiten. Doch wir können es nicht klarer sagen: Ist es nicht. Punkt


lese muss ich nur laut auflachen, da genau dies offensichtlich der fall ist, völlig egal wie oft EA betont dass es nicht so wäre, aber trotzdem ist diese wahl wirklich wenig aussagekräftig
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Avatar Galaxo
Galaxo
#2 | 06. Apr 2013, 18:01
"Diverse Kritikpunkte wären aber schlicht haltlos"

Ich bekomm nen Lachkrampf! xD

Edit: Mein Vorredner hat natürlich vollkommen Recht! Es gibt dort "Firmen" die deutlich schlimmer sind.
Man schaue nur auf Banken, die sich am Rande der Legalität bewegen wie Goldman-Sachs oder Mega-Konzerne wie Monsanto und Co.

Doch rein auf die Games-Branche bezogen kommt das mit EA schon hin!
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Avatar D@rknomi$
D@rknomi$
#3 | 06. Apr 2013, 18:03
EA ist ein Saftladen punkt !
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Avatar Tigerchen85
Tigerchen85
#4 | 06. Apr 2013, 18:05
Man sollte mehrere Kategorien einführen. Sicherlich bauen Spielefirmen genug Mist, es ist aber kein Vergleich zu einer Bank die Menschen um ihre Existenzen bringt oder ein Chemiekonzern der Leute durch Abwässer vergiftet. Unter den jetzigen Umständen ist diese Wahl einfach lächerlich.
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Avatar Rand al'Thor
Rand al'Thor
#5 | 06. Apr 2013, 18:06
EA behauptet weiterhin, die Always-On-Funktion von SimCity wäre kein DRM-Mechanismus. Ist es aber. EA will trotzdem immer noch darüber streiten. Doch ich kann es nicht klarer sagen: Ist es. Punkt

So, Diskussion gewonnen. Was krieg ich...?
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Avatar D3IMUDD4
D3IMUDD4
#6 | 06. Apr 2013, 18:07
Ahahahahahahahah xD
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Avatar Comtek
Comtek
#7 | 06. Apr 2013, 18:08
"Einige behaupten, es gäbe keinen Platz für Origin als Konkurrenten neben Steam. 45 Millionen registrierte Benutzer beweisen das Gegenteil."

45 Millionen Origin Nutzer? Bestimmt nicht weil die Nutzer das so wollten! Man wird ja gezwungen sich bei dieser Plattform zu registrieren um sein Lieblingsspiel zu spielen!
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Avatar firestarter111
firestarter111
#8 | 06. Apr 2013, 18:08
Origin schlägt sich natürlich nur so gut weil es die Leute lieben!

Sie lieben es! Oder?
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Avatar Scorp
Scorp
#9 | 06. Apr 2013, 18:09
Zitat von Comtek:
45 Millionen Origin Nutzer? BEstimmt nicht weil die das so wollten, man muss sich ja bei dieser Plattform registrieren!!
Nein, musst du nicht. Was anderes spielen, fertig.
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Avatar Aliencow
Aliencow
#10 | 06. Apr 2013, 18:10
Lediglich bei den letzten beiden Punkten kann ich zustimmen, dass diese wohl ziemlich unangebrachte Gründe sind (vorallem Letzteres ist eines der wenige Punkte die EA noch sympathisch machen).

Bei den anderen angegbenen Punkten, naja. Ich habe ja bei Origin nicht wirklich die Wahl. Ich würde ja gewisse Spiele lieber über Steam beziehen - aber geht nicht. ;)
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