Electronic Arts : Electronic Arts wurde 2013 zum zweiten Mal in Folge zum schlechtesten Unternehmen der USA gewählt. Electronic Arts wurde 2013 zum zweiten Mal in Folge zum schlechtesten Unternehmen der USA gewählt.

Die Abstimmung auf der amerikanischen Verbraucher-Plattform The Consumerist ergab, dass Electronic Arts auch 2013 wieder den Titel als schlimmstes Unternehmen Amerikas verdient habe. Mit der Bezeichnung »Worst Company of America« landet EA damit zum zweiten Mal in Folge auf der Position der unbeliebtesten Firma der Vereinigten Staaten.

Laut The Consumerist sei EA das erste Unternehmen, welches einen zweiten sogenannten »Goldenen Misthaufen« erhalte. Der Publisher und Entwickler sei unfähig gewesen, aus den Kritikpunkten der Wahl von 2012 zu lernen, so die Webseite. Vor allem drei Kernpunkte für ein kundenfreundliches Unternehmen seien von Electronic Arts nicht berücksichtigt worden.

In erster Linie habe es EA weiterhin nicht geschafft, Produkte und Spiele anzubieten, die sich die User wirklich wünschen würden. Zweitens sei die Preis- und Werbepolitik nicht fair: Die jährlichen Neuauflagen, wie z.B. NFL seien überteuert für den Gegenwert, den sie mitbringen, großflächige Mikrotransaktionen würden EAs Gratisspiele zu Pseudo-Free2Play-Titeln machen und Ingame-Werbung würde als DLC verkauft (wie bei dem Nissan-DLC für SimCity). Außerdem sei der Support für die Spiele von Electronic Arts äußerst mangelhaft.

Außerdem antwortete man auf die Stellungnahme von EA-Manager Peter Moore zur Nominierung für den Titel »Worst Company of America«. So schreibt Chris Morran von The Consumerist: »Moore hat eine defensive und vom Thema ablenkende Entschuldigung geschrieben, die genau betrachtet gar keine ist.« Moore suche in seiner halbherzigen Stellungnahme die Schuld bei anderen: »Er sagt zwar, EA könne es besser machen, sucht aber gleichzeitig den Sündenbock bei vermeintlichen homophoben erzkonservativen Leuten, denen die Firmenpolitik von EA nicht passe.«

Electronic Arts kam im letzten Wahlgang auf knapp 77,53 % der Wählerstimmen und überholte somit deutlich den »Konkurrenten«, die Bank of America, die 22,47 % der Stimmen erhielt.