Project Flare : Mit Project Flare kündigt Square Enix einen neuen Cloud-Dienst an. Mit Project Flare kündigt Square Enix einen neuen Cloud-Dienst an. Der Publisher Square Enix hat Pläne bekannt gegeben, unter dem Namen Project Flare einen eigenen Cloud-Gaming-Dienst starten zu wollen. Der Publisher will den Service in zwei bis drei Jahren zur Verfügung stellen und damit natürlich auch Gaikai und OnLive Konkurrenz machen.

Nur ginge es bei Project Flare laut dem Square-Enix-Manager Jacob Navok nicht einfach nur darum, Spiele die auch ohne Cloud zur Verfügung stehen, als Stream anzubieten. »Dann sind es keine echten Cloud-Games.« Vor allem sollen mit Project Flare Spiele und Funktionen ermöglicht werden, die sich nur mit der Leistung eines »Supercomputers« berechnen ließen.

Laut Navok hätte Square Enix eine besondere Netzwerkarchitektur patentiert, mit der die Cloud ungewöhnlich viel Leistung »kosteneffizient« anbieten könnte. Das Unternehmen spricht auf seiner Website von nicht weniger als einem »technologischen Durchbruch im Cloud-Gaming«. Von einer »Hollywood-reifen Darstellung« ist die Rede, die in Echtzeit wiedergegeben werden könnte.

Um das Konzept von Project Flare zu verdeutlichen hat der Publisher zwei Videos veröffentlicht, die einen Eindruck davon vermitteln sollen, was mit der »Supercomputer«-Leistung über den Cloud-Dienst möglich wäre.

Das erste Video zeigt im Szenario von Deus Ex: Human Revolution, welche Möglichkeiten der Physik-Berechnung mit Project Flare geboten werden sollen. Allein zu Anschauungszwecken werden nach einer Explosion unzählige Kisten durch die Luft geschleudert.

In dem zweiten Video führt Square Enix vor, wie die Cloud-Leistung in Onlinespielen wie Final Fantasy XI verwendet werden könnte. Hier schaltet der Spieler kurzerhand die Blickwinkel seiner Gruppenmitglieder hinzu, die live in Extra-Fenstern dargestellt werden.

Square befinde sich jetzt noch auf der Suche nach Partnern für Project Flare. Eine Zusammenarbeit mit Ubisoft sei schon unter Dach und Fach. Anderen Entwicklern solle es leicht wie möglich gemacht werden, Project Flare für ihre Titel zu nutzen.

Mit den Möglichkeiten von Cloud-Gaming beschäftigt sich auch unsere Kolumne »Wolkige Träume«.