Electronic Arts - Gedanken über DLCs und Abo-Modelle

Der US-amerikanische Publisher Electronic Arts macht sich Gedanken über den zukünftigen Vertrieb von Spielen.

von Frank Maier,
02.03.2010 10:26 Uhr

Wie sieht in Zukunft der optimale Vertriebsweg aus, um Computerspiele in Zeiten des wachsenden Internet- und Handymarktes zu vertreiben und den größt möglichen Gewinn abzuschöpfen? Darüber macht sich nicht nur der amerkanische Publisher Electronic Arts ausführlich Gedanken.

Auf einer Medienveranstaltung erklärte Peter Moore, seines Zeichen Geschäftsführer von EA Sports, dass mögliche Szenarien und Pläne bereits in der Schublade liegen. Vor allem den Vetrieb der Computerspiele als Download sei nach einem schwachen Geschäftsjahr eines der vordringlichsten Ziele des Unternehmens. Doch auch Abo-Modelle hinsichtlich der großen EA-Marken wie Madden NFL oder FIFA sind im Gespräch.

Moore erklärte, dass man die Spieldauer der einzelnen Titel durch zusätzliche Inhalte wie DLCs oder Handyapplikationen erweitern und dadurch deutlich aufwerten will. Bei Madden NFL 10 beispielweise kann das eigene Team schon jetzt über eine iPhone-Applikation gepflegt und eingestellt werden. Die Umsetzung aktueller Titel für den mobilen Markt sei deshalb mehr denn je im Fokus des Unternehmens, so Moore.

In Sachen Abo-Modelle zeigte sich Moore allerdings längst nicht so gesprächig. Zwar sprach Moore das Thema selbst an, wollte auf Nachfragen allerdings nicht näher darauf angehen. Es liege allerdings auf der Hand, dass es bei FIFA 11, FIFA World Cup - vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika - und bei Madden NFL verschiedene Abo-Modelle geben wird.


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