Gewalt in Videospielen? - Amerikanische Eltern rührt das wenig

von Roland Austinat,
30.10.2004 07:58 Uhr

Die Kaiser Family Foundation der amerikanischen Krankenversicherung Kaiser Permanente befragte amerikanische Eltern, wie sehr sie der Medienkonsum ihrer Kinder beziehungsweise der Anteil von Sex und Gewalt in den konsumierten Medien beunruhige. Die Antwort: 60 Prozent der befragten Eltern machen sich Gedanken, was Sex im Fernsehen angeht, 53 Prozent beunruhigt der Gewaltanteil der TV-Shows. 15 Prozent nannten das Internet als Medium, das ihnen als erstes durch den Kopf gehe, zehn Prozent Kinofilme, sieben Prozent Musik. Nur fünf Prozent der befragten Eltern nannten Videospiele als das beunruhigendste Medium. Das kann man natürlich auch so interpretieren, dass die meisten Eltern von Videospielen am wenigsten Ahnung haben. 57 Prozent der Befragten gaben an, die aktuellen Altersfreigabe-Systeme von Kino, TV und Spielen gut zu finden und sprachen sich gegen ein einheitliches System für alle Medien aus. Mehr Details zur Studie finden Sie hier.


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