Die Reise ins Labyrinth : Der inzwischen verstorbene Musiker David Bowie stellt in Die Reise ins Labyrinth den mächtigen Kobold-König da. Der inzwischen verstorbene Musiker David Bowie stellt in Die Reise ins Labyrinth den mächtigen Kobold-König da.

Am Wochenende berichtet das renommierte US-Magazin The Hollywood Reporter über eine geplante Neuverfilmung des Fantasyfilms »Die Reise ins Labyrinth« aus den 1980er Jahren. Doch die Nachricht sorgte inzwischen für großen Unmut, dass ein Remake so kurz nach dem Tod des Hauptdarstellers und Musikers David Bowie geplant sei.

Inzwischen meldet sich die dafür vorgesehene Drehbuchautorin Nicole Perlman (Guardians Of The Galaxy) und dementiert via Twitter den Bericht des Nachrichtenmagazins: »Niemand macht ein Remake von 'Labyrinth'. Der Film ist perfekt, wie er ist.«, so Perlman. Auch kritisiere sie den Zeitpunkt der Meldung. Sie bewundere David Bowie, dessen Musik ihr durch eine der härtesten Zeiten ihres Lebens geholfen habe.

Doch ihre Meldungen per Twitter lassen einige Fragen offen. Schließlich wird lediglich eine Neuverfilmung von der Autorin ausgeschlossen. Gleichzeitig gibt sie jedoch zu, dass es bereits Ende 2014 Gespräche über eine mögliche Fortsetzung des Films gab. Ob und wann nun diese geplante Fortsetzung in Produktion gehen wird, ist noch offen.

Das Fantasy-Abenteuer »Die Reise ins Labyrinth« kam 1986 in die Kinos und sollte der letzte Film des inzwischen verstorbenen Regisseurs und Puppenspieler Jim Henson (Sesamstraße, Muppet Show) sein. Darin muss die junge Sarah (Jennifer Connelly) auf ihren kleinen nervigen Bruder Toby aufpassen. Doch als sie sich eines Tages wünscht, die Kobolde sollen doch ihren Bruder mitnehmen, geht ihr Wunsch tatsächlich in Erfüllung: Der mächtige Kobold-König Jareth (dargestellt von David Bowie) holt Toby in sein Zauberschloss. Sarah kann ihn nur in einer bestimmten Zeit retten - doch zuvor muss sie das unheimliche Labyrinth und seine zahlreichen Gefahren überwinden.