Die Spieleverfilmung »Warcraft« läuft seit wenigen Tagen in den deutschen Kinos und wird mit rund 439.000 Zuschauern zum neuen Spitzenreiter der Kinocharts, während das Fantasy-Epos erst Mitte Juni in den USA und zahlreichen anderen Ländern an den Start geht.

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Im Rahmen der Pressetour sprach Regisseur Duncan Jones über den Film und betonte noch einmal, dass »unser Film ist Warcraft, nicht World of Warcraft« und bezieht sich dabei auf die Unterschiede zwischen dem Kinofilm und dem beliebten Videospiel als Vorlage zum Film.

Dabei sind viele Szenen dem Schnitt zum Opfer gefallen, bedauert Jones. Die Rohfassung des Kinofilm enthielt rund 40 Minuten mehr Filmmaterial, die mehr Hintergrund für so manchen Charakter wie beispielsweise Garona lieferten.

Auch eine angekündigte »Troll Raid«-Szene fiel der Schere zum Opfer, da sie laut Jones zu kostspielig war und der eigentlichen Handlung nicht mehr bieten konnte.

Dennoch gehen die geschnittenen Szenen nicht verloren und werden voraussichtlich in einer Extended Edition gezeigt, bestätigt Jones. Jedoch hänge das vom Erfolg des Films ab.

Schon im Sommer letzten Jahres sprach Jones über seine Pläne von zwei weitere Warcraft-Filme. Jedoch hängt die Chance für eine Fortsetzung mit dem Erfolg des ersten Warcraft-Film zusammen.

Noch gibt es keine aussagekräftige Informationen über die Einnahmen des Kinofilms, schließlich läuft »Warcraft« erst in den kommenden Wochen in den meisten Ländern an, wie etwa die USA, China und ein Großteil Europas.