Mit Man of Steel und Batman v Superman: Dawn of Justice schuf Regisseur Zack Snyder erfolgreich den Auftakt des DC Extended Universe. Die ausgesprochen düsteren Comic-Verfilmungen stießen jedoch auf geteilte Meinungen bei Fans und Kinobesuchern.

Zukunft der DC-Filme

Nun versucht das Filmstudio Warner Bros. mit einer Kursänderung und plant künftig mit weniger düsteren DC-Filmen, die einen leichteren Ton anschlagen sollen. Wie das aussehen soll, verriet nun der neue DC Entertainment Präsident und Comic-Autor Geoff Johns in einem Interview mit dem Wall Street Journal.

Dabei stellt Johns klar, dass Batman und Superman in Zack Snyders neuer DC-Comic-Verfilmung Justice League (Kinostart 2017) deutlich optimistischer dargestellt sind. Ihre bisherige Darstellung wäre zu weit von den Comic-Wurzeln der Figuren entfernt gewesen, so Johns.

»In der Vergangenheit glaubte das Studio fälschlicherweise, 'Oh, DC-Filme müssen düster sein und das ist das, was sie von anderen unterscheidet'. Doch nichts könnte falscher sein. Es ist eine hoffnungsvolle und optimistische Sichtweise auf das Leben. Selbst Batman hat einen Funken davon in sich. Wenn er nicht glauben würde, die Zukunft durch seine Taten besser zu machen, würde er aufhören.«

Geoff Johns ist selbst Comic-Autor und schreibt derzeit mit Ben Affleck an dem Drehbuch zum Batman-Film. Schon der erste Comic-Con-Trailer zu Justice League mit Batman, Superman und Wonder Woman geht in die neue Richtung.

Batman weniger düster und brutal

Dabei zeigt sich der DC-Chef auch kritisch zur düsteren Darstellung des Dunklen Ritters in Batman v Superman. Gerade Batman soll in Justice League nicht mehr auf einem Selbstzerstörungspfad wandeln. Stattdessen ist er deutlich positiver eingestellt und agiert weniger als eine Tötungsmaschine.

Auch distanziert sich Johns von Regisseur Zach Snyders etwas abgehobenen Szenen. Dazu gehört auch Batmans Albtraumsequenz, die es künftig nicht mehr geben wird.