In der vergangenen Woche kündigte der Publisher Electronic Arts seine neue Online-Plattform namens »Origin« an (wir berichteten). Diese soll künftig nicht nur Spiele aus dem Hause EA sondern auch eine Art soziales Netzwerk mit Freundeslisten und anderen Funktionen bieten.

Laut der Aussage von David DeMartini, seines Zeichens Vizepräsident von EA Global Online, in einem aktuellen Interview sehe man »Origin« jedoch nicht unbedingt in direkter Konkurrenz mit zum Beispiel Steam. Er gehe vielmehr davon aus, dass die Leute zukünftig beide Online-Plattformen nutzen werden.

»Wir sehen bei Origin und Steam keine Entweder-Oder-Entscheidung. Nur weil ein Spieler sich dazu entschieden hat, Battlefield 3 zu nutzen, bedeutet nicht automatisch, dass er keine anderen Shooter spielt. Ein ähnliches Beispiel: Nur weil ich bei Facebook bin, bedeutet dies nicht, dass ich nicht auch LinkedIn verwende. Wir erwarten, dass die Leute sowohl Steam als auch Origin nutzen werden. Wir haben eine Menge von Steam gelernt, sie waren gute Partner. Wir werden weiterhin auf unsere Kunden hören, die sozialen Funktionen erweitern und Origin zum besten Service auf dem Markt machen.«