GOG.com : GOG.com könnte über kurz oder lang ebenfalls ein Early-Access-Programm ähnlich dem von Steam bekommen. Allerdings sollen dann ein paar maßgebliche Änderungen am Konzept vorgenommen werden. GOG.com könnte über kurz oder lang ebenfalls ein Early-Access-Programm ähnlich dem von Steam bekommen. Allerdings sollen dann ein paar maßgebliche Änderungen am Konzept vorgenommen werden.

Nachdem es sich anfangs noch um eine recht selten genutzte Art und Weise der Neuveröffentlichung von Spielen gehandelt hat, wird das sogenannte Early-Access-Programm zumindest in Entwickler-Kreisen immer populärer. Eingeführt hat das neue Release-Konzept die Online-Vertriebsplattform Steam bereits im vergangenen Jahr. Im Grunde genommen veröffentlichen Entwickler hier noch unfertige Alpha-Versionen ihrer Spiele zu einem günstigeren Preis und sichern sich so die Finanzierung und das Spieler-Feedback für die Fertigstellung ihrer Projekte.

Und auch wenn es in jüngster Zeit einige Rückschläge in Form potentieller Betrugsmaschen wie etwa bei Earth: Year 2066 gab, denkt man mittlerweile bei anderen Anbietern darüber nach, das Konzept aufzugreifen. So etwa bei GOG.com. Das jedenfalls deutete Marcin Iwinski, Mit-Gründer des polnischen GOG-Betreibers CD Projekt, gegenüber eurogamer.net an.

Man habe das Phänomen natürlich im Blick und denke darüber nach, es auch auf GOG.com anzuwenden - wenn es allerdings dazu komme, dann nur in stark abgewandelter Form, so Iwinski. Immerhin sei ja auch das Grundkonzept der eigenen Plattform ein etwas anderes als das von Steam. Man selbst setze nur auf Titel ohne DRM und verwalte das Angebot an Spielen zudem gewissenhaft. Er selbst, so der CD-Projekt-Manager, fühle sich in den ausufernden Angeboten anderer Plattformen häufig völlig verloren.

Er glaube deshalb, so Iwinski weiter, dass es sinnvoller sei, die Qualität und Funktionalität der angebotenen Spiele vor einer Veröffentlichung auf GOG.com zu kontrollieren. Schließlich fühle er sich verantwortlich dafür, was die Leute auf seiner Plattform kauften. Außerdem möchte er seine Kunden vor Fehlkäufen und falschen Versprechungen durch die Entwickler schützen. Deshalb halte er es für sinnvoll, den Spielern die Möglichkeit zu geben, den Kauf einer Alpha-Version wieder rückgängig zu machen, sollte die Weiterentwicklung des Spiels nicht so verlaufen, wie vom Entwickler versprochen. Wie genau das funktionieren soll, verrät Iwinski aber nicht.