Zum Thema » The Evil Within im Test Ein Traum von einem Albtraum » Grusel-Vorschau 2014/15 Kommende Horror-Spiele » Der Reiz des Abartigen Plus-Report zu Ekel in Spielen Zu Halloween sprechen Michael Obermeier und Florian Heider bei GameStar TV natürlich über Horror-Spiele. Thema sind unter anderem der Aufstieg und Fall der Resident-Evil-Reihe, das aktuelle The Evil Within und Indie-Schocker wie Slender oder Outlast.

Was den Horror in Spielen eigentlich ausmacht, wieso das Grusel-Genre zuletzt sehr gelitten hat und warum es für echte Horror-Fans noch Hoffnung gibt, besprechen die beiden dieser Folge.

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Alone in the Dark (1992)
Der Horror! Alone in the Dark war 1992 der totale PC-Horror. Und zwar schon bevor überhaupt das Intro des wegweisenden Action-Adventures auf meiner, für damalige Verhältnisse luxuriösen 15-Zoll-Röhre vor sich flimmerte. Denn bis dahin war es ein harter Weg. Mussten doch von den nicht grade üppigen 640 KByte, die für laufende Programme wie Maus- und Soundkartentreiber usw. zur Verfügung standen, 610 frei geräumt werden. Das hieß, eine Startdiskette mit angepasster Autoexec.bat und Config.sys erstellen und immer wieder optimieren. Natürlich erst nachdem man das Spiel von acht Disketten (von denen meist eine defekt war) installiert hatte.

Aber dann: Nach dem stimmungsvollen Intro durchsucht man entweder als Detektiv Edward Carnby oder Nichte (ja, das war damals noch ein Beruf) Emily Hartwood die unheimliche Villa des Künstlers und Onkels (na, von Emily eben) Jeremy Hartwood. Der gute Jeremy ist allerdings nicht zu Hause, denn er schied kürzlich, gefällt durch die eigene Hand, aus dem Leben. Vieles an diesem Fall ist ungewöhnlich, das Haus gilt als verflucht, es gibt drei Stockwerke von Zombies, Riesenratten und anderem Gewürm zu säubern - und ein Klavier zu finden. Gehen wir es an!

Vor allem durch die damals spektakulären Perspektiven der fest im Raum verteilten Kamerapositionen sowie dem Mix aus 2D-Hintergründen und 3D-Charakteren (wenig Polygone, keine Texturen) wirkte Alone in the Dark schon auf Screenshots dermaßen spannend, dass es ein absoluter Pflichtkauf war. Wenig Munition, starke Gegner, Puzzles Marke Kopfnuss und einige (für die damalige Zeit) markerschütternde Überraschungsmomente machten Alone in The Dark 1992 zum spannendsten und atmosphärischsten Spiel, das es zu kaufen gab.