Pokémon GO : Eine derzeit beliebter Pokémon-GO-Hack öffnet Malware Tür und Tor. Eine derzeit beliebter Pokémon-GO-Hack öffnet Malware Tür und Tor.

Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil von Pokémon GO. Spieler sollen mit der App ihre Umgebung erkunden und dabei die Taschenmonster fangen. Seit dem Release des Spiels versuchen bequeme Nutzer jedoch immer wieder, den bewegungsintensiven Teil des Titels zu umgehen. Neuerdings erfreut sich daher eine gehackte Version der App großer Beliebtheit.

Auch interessant: Erster Spieler auf Level 40 - diesmal legal

Im Gegensatz zum Original liefert das veränderte Pokémon GO direkt noch eine Software zur GPS-Manipulation mit. Damit lassen sich Standortwechsel vortäuschen. Bewegung im realen Leben ist somit nicht mehr nötig. Besonders unter Jugendlichen scheint sich die App deshalb aktuell weit zu verbreiten.

Sicherheitsmechanismen werden ausgehebelt

Problematisch ist aber, dass die gehackte Version von Pokémon GO die Installation eines dubiosen chinesischen App Store, »Tutuapp«, voraussetzt. Über diesen lassen sich auch weitere veränderte Apps beziehen, die normalerweise Geld kosten würden. Tutuapp fordert sowohl bei Android- als auch bei iOS-Geräten Installationsrechte beim Nutzer ein und hebelt somit wichtige Sicherheitsmechanismen aus. Es besteht daher die akute Gefahr, dass sich über den inoffiziellen App-Marktplatz Malware auf dem Smartphone einnistet.

Maßnahmen gegen Tutuapp seitens Google oder Apple erfolgten bisher nicht.

Die skurrilsten Pokémon-Fundorte
Was ein echter Pokémon-Meister werden will, der lässt sich nichtmal davon aufhalten, dass er gerade Vater wird.