World War II RTS : Fahrzeuge wie dieser Panzer sind sehr detailliert. Fahrzeuge wie dieser Panzer sind sehr detailliert. Weiß doch jeder: Panzerbrechende Geschosse haben eine Feuerreichweite von 523 Metern, eine Nachladezeit von 5 Sekunden und eine Streureichweite von 6,8 Metern. Wie meinen? Das weiß nicht jeder? Na, reicht ja auch, wenn's die Entwickler von World War 2 RTS wissen (RTS = Real Time Strategy, Echtzeit-Strategie). Das Echtzeit-Taktikspiel hieß einst Wartime Command (Erinnern Sie sich?) und soll die Schlachten des Zweiten Weltkriegs mit beeindruckender Detail- und Zahlenfülle simulieren. So berechnet die Engine genau, ob eine Granate von der Hülle eines Panzers abprallt. Oder die Hülle durchschlägt und explodiert. Oder die Hülle durchschlägt und zersplittert, was Besatzungsmitglieder im Panzer verletzt. Zu jeder Waffe, jedem Vehikel, jedem Munitionstyp gibt's umfangreiche Statistiken und Werte. Jede der 74 Singleplayer-Missionen (auf deutscher, russischer oder alliierter Seite) stellt eine reale Schlacht nach, samt der historisch korrekten Truppen. Aus Kartenmaterial und Fotos hat Entwickler 1C sogar die Schauplätze detailgetreu rekonstruiert.

Klingt kompliziert und überladen? Mitnichten, World War 2 RTS spielt sich größtenteils wie ein klassisches Echtzeit-Taktikspiel: Per Maus hetzen Sie Ihre Truppen auf den Feind. Die KI greift recht intelligent an, amerikanische Panzer etwa nutzen ihren Geschwindigkeitsvorteil und preschen mitten in deutsche Stellungen. Das ist natürlich alles -- na, was wohl? -- genau: historisch belegt. Die detaillierten Fahrzeugmodelle bringen das ebenso detaillierte Schadensmodell bestens rüber. Panzer etwa können ausbrennen, nur die Ketten verlieren oder Teile ihrer Panzerplatten einbüßen. Wenn Ihre Truppen hohe Verluste erleiden, geraten Sie häufig in Panik und fliehen -- es schadet nie, die Moral der Jungs im Auge zu behalten.

Erscheinen soll World War 2 RTS im 4. Quartal 2005.