Schlacht um Mittelerde 2 : Schlacht um Mittelerde 2: EA entschuldigt sich - Patches in Planung Schlacht um Mittelerde 2: EA entschuldigt sich - Patches in Planung Ähnlich wie der Battlefield 2-Release scheint auch der Verkaufsstart von Schlacht um Mittelerde 2 von zum Teil massiven Problemen im Multiplayer überschattet zu sein. In einem Blog-Beitrag hat sich jetzt Electronic Arts-Produzent Mike Verdu jetzt dafür offiziell entschuldigt. Die teilweise mehrstündigen Aussetzer bei den Mehrspielerservern in der vergangenen Woche seien bekannt und das Entwicklerteam arbeite derzeit bereits an zwei Patches, um die Probleme in den Griff zu bekommen.

Besserung soll es bereits in den nächsten Tagen geben, versprach Verdu. Während insgesamt an der Serverstabilität gearbeitet wird, soll der nächste Patch sich vor allem um "Out of Synch"-Fehler kümmern, Abstürze in der Mehrspielerlobby verhindern und einige kleinere Bugs fixen. Das nächste, offenbar etwas umfangreichere Update soll dann in drei bis vier Wochen nachfolgen. Dieses soll dann unter anderem die Spielbalance ändern, Exploitlücken schließen und die Art und Weise der Ergebnisübertragung bei den Online-Laddern verbessern. Konkret geht es bei den Balance-Änderungen darum, Wälle effektiver zu machen, das Elben-Upgrade "Silberdorn-Pfeile" abschwächen und einige Spezialfähigkeiten der Helden neu zu gewichten.

Die Probleme bei Schlacht um Mittelerde 2 werfen erneut kein gutes Licht auf die Releasepolitik von Publisher Electronic Arts. Viele der jetzt angesprochenen Probleme, zum Beispiel mit den fehlerhaften Lobbies und den im Multiplayer zu schwachen Verteidigungsmauern, waren bereits im geschlossen Beta-Test deutlich zu Tage getreten. Auch in früheren Strategiespielen wie beispielsweise C&C Generäle brauchte EA mehre Wochen und gar Monate bis sowohl Balance als auch Spielstabilität stimmten. Aber offenbar wird sich daran nichts ändern, solange die Verkaufszahlen stimmen. Und wie es scheint wird auch Schlacht um Mittelerde 2 wieder ein Erfolg: "Sales have been great", schreibt Produzent Verdu in dem Blog.