Stalker - DirectX 9-Version gesehen

von Petra Schmitz,
14.05.2004 03:31 Uhr

Während die meisten Besucher der E3 nur nach langem Anstehen einen zwar sehr hübsch gemachten, aber mit nicht sonderlich vielen neuen Infos behafteten Trailer von Stalker sehen dürfen, konnten wir in den hinteren Räumlichkeiten des THQ-Stands einen ausführlichen Blick auf die DirectX 9-Version des Ego-Shooters aus der Ukraine werfen. Oleg Yavorsky von GSC Game World zeigte uns ein Innenlevel, das vor Bump-Mapping und Shader-Effekten nur so strotzte. Besonders gut hat uns gefallen, wie sich die Darstellung verzerrte, als wir in die Nähe von Rissen im Boden kamen, aus denen große Hitze austrat. Das sah schon beängstigend echt aus. Auch mehr als beeindruckend waren die Lichteffekte: Korrekt berechnete Schatten, die je nach Einfallswinkel des Lichts und Entfernung zur Lichtquelle an Intensität zu- oder abnahmen. Erstes Fazit des Gesehenen: Stalker steht mit Doom 3 in Sachen Optik auf einer Höhe. Zumindest was die Innenlevels angeht. Denn von den Außenarealen existiert noch keine DirectX 9-Variante. Oleg Yavorsky erzählte uns, dass gerade die eine Hälfte des Teams die Grafik anpasst, die andere Hälfte des Teams all die einzelnen Spiel-Elemente zu einem großen Ganzen zusammenfügt. Man ist optimistisch, den Release noch in diesem Jahr zu schaffen.


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