Steam Cloud - Valve will Spielstände auf Server auslagern

Aus einfachem Dampf wird jetzt eine große Dampfwolke: Valve hat auf einem Presseevent ein großes Update für Steam angekündigt, dass mit Steam Cloud einen eigenen Namen bekommt. Die größte Neuerung: Ab jetzt kann man nicht nur sein Profil bei Steam online speichern, sondern auch Spieleeinstellungen, Konfigurationsoptionen und sogar auch Speicherstände. Zu den Spielen, die das zuerst unterstützen, gehören alle Half-Life-Spiele, Team Fortress 2, Counterstrike und Left 4 Dead. Doch nicht nur Valve-Spiele sollen diese Komforterleichterung nutzen dürfen. Programmierer, die für ihre Titel, das Steamworks-Entwicklungspaket nutzen profitieren auch davon. Der Upload soll weitestgehend automatisch erfolgen: Wenn Steam eine Internet-Verbindung erkennt, gleicht er die lokalen Dateien mit den Daten auf dem Steam-Server ab.

von Christian Merkel,
30.05.2008 09:46 Uhr

Aus einfachem Dampf wird jetzt eine große Dampfwolke: Valve hat auf einem Presseevent ein großes Update für seinen Spiele-Downloaddienst Steam angekündigt, das mit Steam Cloud einen eigenen Namen bekommt. Die größte Neuerung: Ab jetzt kann man nicht nur sein Profil bei Steam online speichern, sondern auch Spieleeinstellungen, Konfigurationsoptionen und sogar auch Speicherstände. Zu den Spielen, die das zuerst unterstützen werden, gehören alle Half-Life-Spiele, Team Fortress 2, Counterstrike und Left 4 Dead. Doch nicht nur Valve-Spiele sollen diese Komforterleichterung nutzen dürfen. Programmierer, die für ihre Titel das Steamworks-Entwicklungspaket nutzen, profitieren auch davon. Der Upload soll übrigens weitestgehend automatisch erfolgen: Wenn Steam eine Internet-Verbindung erkennt, gleicht er die lokalen Dateien mit den Daten auf dem Steam-Server ab.

Weiterhin bastelt Valve an neuen Communityfunktionen für Steam. Dazu gehört ein Kalender, Funktionen, um Turniere besser planen zu können, ein Empfehlungssystem und offizielle Communities für Nicht-Valve-Spiele. Steam soll sich später auch um die Hardware mit automatischen Treiberaktualisierungen kümmern. Ein Systemanforderungs-Programm überprüft Ihren Rechner, um zu ermitteln, ob ein Spiel auch wirklich zufriedenstellend läuft.

Einen festen Termin gibt es noch nicht. Valve spricht davon, dass das neue Steam in der 'nahen Zukunft' erscheint.

Übrigens sind schon weitere Funktionen geplant, die später erscheinen werden. So sollen User später noch mehr Daten auf Steam-Servern speichern können. Valve denkt dabei an Screenshots und auch Demo-Replays. Es wäre auch denkbar, dass User Kommentare in Spielen hinterlassen können, um sich gegenseitig zu helfen.


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