Valve - PC ist auch weiterhin als Plattform wichtig

Jason Holtman von Entwickler Valve sagt dem PC weiterhin eine Zukunft für Spiele voraus.

von Daniel Raumer,
27.11.2009 10:51 Uhr

Jason Holtman, der Director of Business Development beim Spielehersteller Valve, sieht das Ende des Computers als Spieleplattform noch lange nicht gekommen. In letzter Zeit ist zwar immer wieder festzustellen, dass Konsolen inzwischen als Hauptentwicklungsplattformen verwendet werden, um Spiele später – wenn überhaupt – noch auf den PC zu portieren. Das wird sich aber, so Holtman nach Informationen von arstechnica.com, in Zukunft wieder ändern.

»Ich denke, wir werden in nächster Zeit wieder große Titel auf dem PC vorfinden, die Vorteile aus den großen, großen Stärken eines PCs ziehen. Wir werden in Zukunft die großen Entwickler sehen, die sich die Kleinen und Mittleren anschauen und sagen: 'Ich weiß nicht, warum wir das nicht auch können.' (..) Es ist der PC, wo die Sachen in Zukunft passieren weden!«, so Holtman wörtlich.

Für diese Meinung dürfte es allerdings nicht ganz unerheblich sein, dass Valve mit seiner Download-Plattform Steam natürlich auch großes Interesse an einem Fortbestehen des Marktes für PC-Spiele hat. Und gerade hier sieht Holtman Steam als großes Argument für den PC, weil hier alle Entwickler bessere Chancen haben mit ihre Konsumenten in Kontakt zu treten und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse zu hören. Nur ein einheitliches System wie Steam mache das möglich und biete den Service, den sich Spieler wünschen:

»Sie müssen verstehen, warum die Leute Sachen wie Auto-Updating mögen. Sie müssen verstehen, warum die Leute Sachen wie Anti-Cheat, Lobbies oder freischaltbare Erfolge mögen.« Diese Vorteile biete Steam, so Holtman weiter, gegenüber normalen PC-Installationen.


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