Brash Entertainment : Brash Entertainment Brash Entertainment Spieleentwickler Brash Entertainment hat am gestrigen 4. Juni offiziell seine Arbeit aufgenommen. Das verkündet das unter anderem vom Chef des Hollywoodstudios Legendary Pictures (300, Batman Begins) Thomas Tull gegründete Unternehmen in einer Pressemitteilung auf der offiziellen Website.

Wie wir bereits berichteten, will sich der Entwickler vor allem auf die Spieleumsetzung von bekannten Filmen, Büchern und Musiktiteln konzentrieren. Dabei könne Brash Entertainment der Pressemiteilung zufolge derzeit auf über 40 Lizenzen fünf großer Filmstudios zurückgreifen. Zwölf Spiele befänden sich bereits in der Entwicklung.

Neben Animations- und Actionfilmen wolle man auch Horrorstreifen verarbeiten. So werde man zur Horrorfilm-Serie Saw gleich eine Reihe von Spielen entwickeln. Die Filme hätten sich als eine der erfindungsreichsten und bekanntesten Marken im Horror-Genre etabliert und sich sowohl an den Kinokassen als auch bei den DVD-Verkäufen bewiesen. »Die 'Saw'-Serie ist eine bewährte Marke im Filmbereich und es ist uns wichtig, dass die Geschichte sowohl im Film als auch in den Spielen für Film-Fans und Spieler gleichermaßen bedeutungsvoll und aufregend ist«, so Michael Burns von Lionsgate. Das Brash-Team habe eine Leidenschaft für Spiele und sorge sich genau wie das Filmstudio um Qualität.

Wie der Pressemitteilung weiter zu entnehmen ist, wird sich Brash Entertainment bei den Spieleprojekten vor allem um die Produktion kümmern: Während bei erfahrenen Produzenten die Fäden zusammen laufen sollen, werde die eigentliche Entwicklung von den »besten unabhängigen Entwicklerstudios, Top-Autoren und kreativen Talenten« übernommen.

Finanziell sollten die ersten Spieleumsetzungen von Brash Entertainment bereits gesichert sein: Aus den 150 Millionen US-Dollar Startkapital von denen anfangs noch die Rede war, sind inzwischen 400 Millionen US-Dollar geworden.