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Erneut »Killerspiele« im ZDF - heute-journal berichtet über steigenden Gewaltgrad in Spielen

Das ZDF hat in seiner Nachrichtensendung heute-journal sich dem Thema der zunehmend brutaler werdenden Computerspiele gewidmet.

Von Petra Schmitz |

Datum: 22.04.2009; 11:18 Uhr


Erneut »Killerspiele« im ZDF : ZDF-Beitrag ZDF-Beitrag Die gestrige Ausgabe des heute-journals nahm die aktuell in Berlin stattfindenden »Deutschen Gamestage« (jährliche Fachveranstaltung der deutschen Spielebranche) zum Anlass, einen Bericht über »Killerspiele« zu bringen. Steffen Seibert, Moderator der Sendung vor Ausstrahlung des Beitrags: »... eine moderne, verantwortungsvolle Branche mit tollen Wachstumsaussichten. Da möchten wir auch keineswegs in die Suppe spucken, wir möchten nur darauf hinweisen, dass diese Branche einen Teil ihres guten Geldes auch mit üblen Produkten verdient. Und daran sind wir im Grunde selber Schuld, denn das, was unser Reporter Rainer Fromm zusammengetragen hat, das ist alles völlig legal. Und wenn man kein in nächtelangen Computerspielschlachten gestählter Jugendlicher ist, dann sind viele dieser Szenen schwer zu ertragen.«

Im Beitrag selber zeigte man Bilder aus Resident Evil 5 (USK-Einstufung: keine Jugendfreigabe), Call of Duty 4: Modern Warfare (USK-Einstufung: keine Jugendfreigabe), die deutsche Version von GTA San Andreas (ab 16 Jahren freigegeben) und Prey (USK-Einstufung: keine Jugendfreigabe).

Erneut »Killerspiele« im ZDF : Zu Wort kamen Elke Monssen-Engberding von der BPjM (»Also man hat natürlich den Eindruck, dass sie [Spiele] grausamer geworden sind, weil sie eben realistischer sind ...«), der Münchner Schulpsychologe Werner Hopf (»Also dieses Spiel Call of Duty ist ein exaktes Training für das Militär ...«), Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (»Es kann kein Freizeitvergnügen sein, andere Menschen zu ermorden ...«) sowie Angela Kolb, Justizministerin Sachsen-Anhalt (»Ich denke, man muss da noch mal abschichten zwischen der dargestellten Gewalt ...«).

Der Beitrag ist in der Mediathek des ZDFs abrufbar. Klicken Sie einfach unten in der Leiste auf »Wie gefährlich sind Killerspiele?« oder spulen Sie zu Minute 17:07 vor.

Einen Kommentar von Michael Graf zum Beitrag des heute-journals finden Sie hier.

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Avatar Tanatas
Tanatas
#1 | 22. Apr 2009, 11:41
Grüße

Man weiß nicht so recht ob man den Herrn Pfeifer oder den Herrn Fromm auf Platz 1 setzen soll. Wenn ich jetzt mal unverschämt werden darf, der Herr Fromm ist doch sowas wie der Propaganda-Minister des UNIONS geführten ZDF, oder?

Stehen wieder Wahlen an, schon wird der kleine Lakai ausgepackt und Stimmung gemacht. Ich nehme mal an das das bis zur Bundestagswahl noch zunehmen wird, wie bei der Landtagswahl auch.....
Irgendwer hier sagte vor kurzem mal, das es die GEZ gibt damit die Geld vom Volk bekommen um eben nicht abhängig zu sein.
Im Grunde gehört die Bude zugemacht, so versifft die ist.

Bis dahin
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Avatar Thoran-Crow
Thoran-Crow
#2 | 22. Apr 2009, 11:42
"Schulpsychologe Werner Hopf (»Also dieses Spiel Call of Duty ist ein exaktes Training für das Militär ...«)"

Wetten der Typ hat nicht mal den Grundwehrdienst mitgemacht?

Und für solchen Schund muss ich jeden Monat die GEZ bezahlen. -.-
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Avatar Kashban
Kashban
#3 | 22. Apr 2009, 11:44
Da sind sie ja wieder, die üblichen Verdächtigen:

- Rainer Fromm, schon mehrfach negativ aufgefallen durch polemische, irreführende und diffamierende Berichte
- Joachim Herrmann, der Computerspiele mit Drogen und Kinderpornographie gleichsetzt

Warum bekommen solche Menschen immer wieder ein Forum?
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Avatar Psykomanta
Psykomanta
#4 | 22. Apr 2009, 11:54
Nuja, der Bericht zeigte einfach das die BPjM-Dame und die CSler Ahnung von der Materie haben, der Rest planlos aus ihrer subjektiven Sicht drauflos quasselt.

Der Bericht ist dennoch erfreulich objektiv, denn der Gewaltgrad in den gezeigten Spielen ist für Nicht-Spieler schon sehr hoch (wenn auch nicht höher als in Filmen ab 18...).

Was ich jedoch gut finde, ist die Tatsache, dass vermehrt über Computerspiele(r) berichtet werden soll. Solange dies auf dem Level geschieht wie am Ende über die ganze Szene, finde ich das für die Akzeptanz unserers Hobbies förderlich. Denn wie viele Leute gibt es, die noch nicht wissen was ein Clan oder eine LAN sind?

Zu begrüssen wäre es jedoch, in Zukunft nicht mehr von Killerspielen zu sprechen. Dies hat einen negativen Beigeschmack und keine Sau weiss, was das eigentlich sein soll. ;)
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Avatar Hutzel
Hutzel
#5 | 22. Apr 2009, 11:57
Die Spieleindustrie hat sich bisher fein aus der Debatte rausgehalten. Die Spieler schwanken zwischen "ist alles übertrieben" bis hin zu "die haben keine Ahnung". Von daher scheit es so, dass die Politiker und selbsternannten Experten sich in erste Linie mit sich selbst beschäftigen.

Last die Herren mal machen. Jetzt ist erst mal Kriese und nun muß man sich auf dem Feld profilieren und damit wird das Politik-Thema "Killerspiele" bald der Vergangenheit angehören. So ists halt in der Politik nur als Wendehals kommt man weiter ;)
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Avatar Sun Liao
Sun Liao
#6 | 22. Apr 2009, 12:05
Zitat von Thoran-Crow:
[...]

Und für solchen Schund muss ich jeden Monat die GEZ bezahlen. -.-


genau deshalb NICHT zahlen! Solchen Dreck nicht weiter unterstützen, werden sie halt sehen, was sie in 5-10 jahren davon haben...
Naja ist zwar zum großen Teil schade um Pheonix und Fritz, aber was solls, solche abartige Hetze kann man einfach nicht unterstützen!
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Avatar Serpico
Serpico
#7 | 22. Apr 2009, 12:08
falscher beitrag sry
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Avatar [Croco]CTW
[Croco]CTW
#8 | 22. Apr 2009, 12:11
Dieser "Schulpsychologe" Werner Hopf, der Call of Duty 4 mit "militärischem Training" gleichsetzt, war für mich der Knüller. Schön auch, dass er den aus der Diskussion um das 3. Reich bekannten Begriff der Gleichschaltung einschiebt: ".. da wird der Spieler im den militärischen Befehlston gleichgeschaltet."
Dieser Mensch hat meiner Meinung nach einfach seinem instinktiven "Militär-ist-boese"-Reflex ungeniert nachgegeben.
Zusätzlich missversteht der Beitrag Schlüsselszenen des Spiels. Die erwähnten Massenerschießungen, aus der sehr aufwühlenden Prolog-Sequenz des Spiels, dienen nicht dazu, "den Spielspaß anzuheizen", sondern darzustellen, was für ein Unmensch der Putschist Al-Asad ist. Wenn solche Elemente in Filmen gezeigt werden, kräht kein Hahn danach. Im heute-Journal klingt es dagegen so, als dürfe man als Spieler genüsslich selbst Zivilisten an die Wand stellen und abknallen. Fällt diesen "Reportern" eigentlich auf, dass man bei CoD 4 gegen solche Untaten in den Krieg zieht und sie weder selbst begehen darf noch kann?

Dazu kommt noch, dass Shooter wieder einmal mit "Schießtraining" gleichgesetzt werden. Das ist abstruser Unsinn und ein ganz klassisches dummes Stammtisch-Argument. Welche "Qualifikation" hatten die bisherigen deutschen Amokläufer zusätzlich zu ihrer "Kriegsausbildung" mit Shootern noch gleich? Ach ja, richtig. Den Schützenverein...
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Avatar NuclearWeasel
NuclearWeasel
#9 | 22. Apr 2009, 12:11

soviel gefährliches halbwissen wie da verbreitet wird begeistert mich ja immer wieder. aber ich mein wozu sollte man erwähnen das die spiele keine jugendfreigabe haben, wir sagen lieber das das spiel für jugendliche ist das ist mal wieder nicht zu überbieten. aber das sind wir ja gewohnt.
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Avatar Andi030
Andi030
#10 | 22. Apr 2009, 12:12
Die problematik ist weiterhin die assoziation mit den amokläufen. Wobei ich es bei den amoklaufen es extrem fragwürdig es finde jungentlichen hormonbundeln mit 16 jahren in einen schiess verein zu lassen die dann einen waffen schein machen können. Man sollte die waffengesetzte verschärfen und mit einem mindestalter von 21 versetzen damit die pubertären nicht so einfach zur waffe greifen können wenn sie schlecht drauf sind.
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