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»Killerspiele« - Schweiz: Nationalrat stimmt für Verbot

Die große Kammer des Schweizer Parlaments hat sich für einen besseren Jugendschutz und ein Verbot gewaltbeherrschter Spiele ausgesprochen.

Von Christian Merkel |

Datum: 10.06.2009; 13:08 Uhr


»Killerspiele« : Schweiz Flagge Schweiz Flagge Spielen mit einem hohen Gewaltanteil geht es jetzt vermutlich auch in der Schweiz an den Kragen. Vor einer Woche hat die große Kammer des Schweizer Parlaments, der Nationalrat, zwei Gesetzesvorlagen angenommen, die sich mit Spielen beschäftigen. Am wichtigsten ist dabei eine Motion der SP-Nationalrätin Evi Allemann. Darin wird ein Herstellungs- und Verbreitungs-Verbot von »elektronischen Computerspielen« verlangt, »bei denen grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen und menschenähnliche Wesen zum Spielerfolg beitragen«. CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener kümmert sich in seiner Motion um den Jugendschutz. In dieser Gesetzesvorlage wird der Verkauf gewaltbeherrschter Spiele an Kinder und Jugendliche verboten.

»Killerspiele« : SP-Nationalrätin Evi Allemann SP-Nationalrätin Evi Allemann Zum Hintergrund: In der Schweiz gibt es bislang weder ein Prüfungsgremium für Spiele noch umfassende Jugendschutzbestimmungen. Bevor diese beiden Motionen vom Bundesrat zum Gesetz gemacht werden können, muss allerdings noch die kleine Kammer, der Ständerat, zustimmen. Dort liegt auch schon eine Standesinitiative aus dem St. Gallen vor, in der eine Prüfstelle für Computerspiele und ein Verbot sogenannter Killerspiele gefordert wurde. Eine ähnliche Initiative kam bereits aus Bern.

Im Artikel 135 des Schweizer Strafgesetzbuches ist bereits ein Verbot von Gewaltdarstellungen, die Gewalttätigkeiten gegen Menschen und Tiere enthalten, festgeschrieben. Der Bundesrat möchte deswegen kein Gesetz, das gewaltbeherrschte Spiele für Erwachsene verbietet. Allerdings hält der Bundesrat eine Verschärfung des Jugendschutzes durchaus für sinnvoll.

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Avatar MaNToRoK
MaNToRoK
#1 | 10. Jun 2009, 13:06
Nu is Österreich das einzige normale Land :D

EDIT: Ach, die wollen im Prinzip nur eine Verschärfung des Jugendschutzes - gut, das ist sinnvoll.
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Avatar Spaceman
Spaceman
#2 | 10. Jun 2009, 13:16
Joa, aber wenn die das was durchsetzen kommen doch gleich die Deutschen und sagen: "Aber die Schweizer, jaaa, diiiieee, die sind ein tolles Volk, so wie die machen wir das auch und verbieten nun auch die Killerspiele..."

Was die dann wirklich gemacht haben interessiert die da oben ja net.
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Avatar DjMarques
DjMarques
#3 | 10. Jun 2009, 13:18
jaja österreich ist halt das einzig normale land ;) so ist das =) könnts alle zu uns einkaufen kommen ;) bekommts sogar uncut^^
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Avatar Mandaron
Mandaron
#4 | 10. Jun 2009, 13:24
Zitat von DjMarques:
jaja österreich ist halt das einzig normale land ;) so ist das =) könnts alle zu uns einkaufen kommen ;) bekommts sogar uncut^^


Die Frage ist nur: Wie lange noch? ;)
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Avatar Tezcatlipoca
Tezcatlipoca
#5 | 10. Jun 2009, 13:31
Österreich, die letze Hochburg des ungeschnittenen, deutschen Spieleguts.

Wenn nur die Versandkosten nicht so teuer wären.;-)
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Avatar Aniossa
Aniossa
#6 | 10. Jun 2009, 13:33
In der Schweiz kann man sowas wenigstens als Jugendschutz bezeichnen. In Deutschland betreiben die Politiker schon eher "Erwachsenenschutz" und das finde ich nicht mehr normal.
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Avatar RTR494
RTR494
#7 | 10. Jun 2009, 13:44
Momentan sind wir in Österreich noch gut dran.Doch wen in Deutschland oder der Schweiz Killerspiele verboten werden , da werden auch bald bei uns Stimmen laut über ein Verbot.


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Avatar xxxChefkochxxx
xxxChefkochxxx
#8 | 10. Jun 2009, 13:44
HAHA die schweiz wurde geowned fehlt jetzt nur noch österreich finde es nicht so tragisch habe mir spiele immer aus uk importiert und auf englisch gespielt
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Avatar NutsGul
NutsGul
#9 | 10. Jun 2009, 13:45
Ob Östereich wirklich ein normales Land ist, sei jetzt mal dahingestellt.^^

Man kann die Situation nicht vergleichen, in Deutschland gibt es eine Prüfstelle für PC spiele ind der Schweiz nicht. Das die Schweizer nicht die schnellsten sind ist ja hinlänglich bekannt. :D
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Avatar Wisdoom
Wisdoom
#10 | 10. Jun 2009, 13:54
Diese Frage existiert nicht.

Unsere Politiker haben eben mit ganz anderen Sachen zu kämpfen *g*
Und sollte Gott es nicht Hirn regnen lassen, wird das wohl auch noch die nächsten 50 Jahre so sein.
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