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Videospiele - Studie kritisiert Kriegsverbrechen

Ein Bericht aus der Schweiz kommt zu dem Ergebnis, dass in Spielen zu viele virtuelle Kriegsverbrechen begangen werden.

Von Daniel Raumer |

Datum: 23.11.2009; 11:53 Uhr


Videospiele : Call of Duty: World at War Call of Duty: World at War Eine schweizer Studie dokumentiert Kriegsverbrechen in Videospielen. Die von den Vereinen Pro Joventute und TRIAL (Track Impunity Always) finanzierte Arbeit »Playing by the Rules: Applying International Humanitarian Law to Video and Computer Games« hat sich insgesamt 19 Videospiele angeschaut und sie auf die Darstellung von Kriegsverbrechen beurteilt. Unter den getesteten Spielen waren Titel wie Army of Two, Battlefield: Bad Company, Call of Duty: Modern Warfare, Call of Duty: World at War, Far Cry 2, Metal Gear Solid 4 und Rainbow Six: Vegas.

Die Verfasser des Berichts spielten zwar nicht selber, sahen aber dabei zu, wie geübte und erfahrene Spieler sich durch die Levels kämpften. An fast jedem der Titel hatten die Betrachter Punkte zu bemängeln, da der Spieler ohne Konsequenzen Taten ausführen konnte, die nach internationalem Recht als Kriegsverbrechen gelten. Sie wird beispielsweise in Far Cry 2 und Battlefield: Bad Company das wahllose Zerstören von ziviler Infrastruktur bemängelt.

Videospiele : Als Ergebnis der Studie fordern die Autoren eine Art verbindliche Einsatzregeln für Spiele-Entwickler. Spieler sollten nicht dazu ermutigt werden, Kriegsverbrechen in Spielen zu begehen und sollten die Konsequenzen ihres Handelns deutlicher spüren.

Wenn Sie Interesse haben, den Bericht und die Kritik an den einzelnen Titeln im Detail zu lesen, dann können Sie die komplette Studie hier kostenlos und in englischer Sprache als pdf-Dokument herunterladen.

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Avatar Fred DM
Fred DM
#1 | 23. Nov 2009, 12:17
um himmels willen, haben denn diese 'forscher' nichts besseres zu tun? das zerstören ziviler infrastruktur? WTF?

ich frage mich allerdings, warum all diese 'kritikpunkte' (so auch die gewaltdarstellung) bei filmen nie ein thema sind, aber bei spielen schon... Inglorious Basterds lässt grüssen...
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Avatar Dzharek
Dzharek
#2 | 23. Nov 2009, 12:18
Kann man noch den Bericht über Hollywoodfilme veröffentlichen, den gibts sicher, woher haben den Videospiele sonst ihre vorlagen. Es muss einfach zum zwecke der Unterhaltung an allen Ecken und Enden krachen, sonst macht es vielen Spielern keinen Spass.

Ich wüsste zugerne wie ein nach internationalem Recht 100% korrektes Call of Duty: Modern Warfare ausehen wüde.
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Avatar NoVeMgoRe
NoVeMgoRe
#3 | 23. Nov 2009, 12:19
Was zur Hölle... was manche wieder für Probleme haben, unglaublich.
Sollen sie soetwas ersteinmal bei Film & Fernsehn bringen wenn sie schon zuviel Zeit und Geld haben.

Das die Handlungen des Spielers in den meisten Spielen zuwenig Gewicht haben stimmt aber leider, Auswirkungen oder gar Folgen spürt man nur in den wenigsten Shootern und meist auch nur begrenzt.
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Avatar Soebe
Soebe
#4 | 23. Nov 2009, 12:23
In FarCry 2 ist man doch gar kein Soldat einer Nation oder?
Wie kann man das also mit Kriegsverbrechen in Verbindung setzen?
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Avatar Triski
Triski
#5 | 23. Nov 2009, 12:24
so what? der krieg selbst ist ein verbrechen.
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Avatar Fenris79
Fenris79
#6 | 23. Nov 2009, 12:26
"und sollten die Konsequenzen ihres Handelns deutlicher spüren."

Welche Konsequenzen, die gibt es im echten Leben nur für die bei der die Zeitung dabei war (wenn überhaupt).

Wer sich über Spiele dermaßen aufregt bzw. solche Vergleiche macht ist ein Realitätsverweigerer

@Fred
Das waren sie auch mal, wurden aber von der starken Lobby nieder gebügelt. Jetzt ist die WaffenI in der Schusslinie und braucht jemanden den sie den schwarzen Peter zuschieben kann.
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Avatar rolitheone
rolitheone
#7 | 23. Nov 2009, 12:26
Ich hatte nach dem Spielen von FC2 auch immer das ungemeine Bedürfnis ziellos Zivile Infrastrukturen zu zerstören..... *rolleyes*
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Avatar Keksdose200
Keksdose200
#8 | 23. Nov 2009, 12:30
omg sinnloser gehts echt nicht mehr, bei Operation Flashpoint oder so von mir aus :P
aber bei army of two? das sind söldner die scheißen drauf, bad company sagt ja schon der name das war halt eh einfach lustig das game. puh sag ich nur
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Avatar Darth Leviathan
Darth Leviathan
#9 | 23. Nov 2009, 12:30
Natürlich müssen die "Killerspielegegner" jetzt noch irgendwie ein Schlupfloch finden wie sie uns doch noch irgendwie ans Bein pinkeln können.
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Avatar allround_gamer
allround_gamer
#10 | 23. Nov 2009, 12:32
total unnötig. man spielt in den meisten fällen eh nur dreckssöldner, wie im wahren leben. z.b. frankreich=fremdenlegion/USA=blackwater
und denen kann man nix sagen da sie sich in einer gerichtlichen grauzone befinden, lustig die welt , was??
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