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»Killerspiele« - Brasilien im Kampf gegen »anstößige« Spiele

Blick über den Tellerrand: So will Brasilien gegen »anstößige« Videospiele vorgehen.

Von Peter Smits |

Datum: 06.12.2009; 16:44 Uhr


»Killerspiele« : Brasiliens Senator Valdir Raupp Brasiliens Senator Valdir Raupp Brasiliens Politiker wollen das Problem der »anstößigen« Videospiele effizient lösen, weswegen ein neues Gesetz kurz vor der Durchsetzung steht. Eingereicht wurde das Anti-Spiele-Gesetz vom Senator Valdir Raupp. Es besagt, dass "die Herstellung, der Verkauf, der Import, der Handel und der Besitz von Videospielen, die die persönlichen Traditionen, den Glauben, die Religion und die Symbole des Kunden beeinträchtigen" verboten ist.

Das Gesetz wurde von der Bildungskommission des Senats bereits durchgewunken, es wird nun dem Komitee für Verfassung und Justiz vorgelegt. Die brasilianische Internetseite UOL erwartet, dass bei Durchsetzung des Gesetzes Verstöße mit Haftstrafen von ein bis drei Jahren geahndet werden. Ungewiss ist, wie die eigene Definition von »anstößigen« Videospiele umgesetzt wird. Nach Vermutungen würde aber bereits ein Videospiel wie Grand Theft Auto 4 zu den verbotenen Titeln zählen.

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Avatar DeCsO_
DeCsO_
#1 | 06. Dez 2009, 16:52
Hoffentlich nehmen sich das Deutsche Politiker nicht zum Vorbild
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Avatar x4rd45
x4rd45
#2 | 06. Dez 2009, 16:54
lol lächerlich Oo
kann deconom nur zustimmen wenn gta4 schon verboten wird... dann wird hier bald kein spiel mehr veröffentlicht und wenn auch das importieren verboten wird dann muss ich mir ernsthaft gedanken um auswanderung machen ;) ^^
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Avatar greenkorea
greenkorea
#3 | 06. Dez 2009, 16:56
tja, auch in brasilien kümmern sich die politiker um die wichtigen dinge im leben:

1. computerspiele
2. urheberrechtsverletzungen
.
..
...
99999. slums
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Avatar König
König
#4 | 06. Dez 2009, 16:58
Deren Karneval ist anstößig :)
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Avatar bharg
bharg
#5 | 06. Dez 2009, 17:00
Interessante Formulierung. "...die persönlichen Traditionen, den Glauben, die Religion und die Symbole des Kunden BEEINTRÄCHTIGEN."
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Avatar M_T_B
M_T_B
#6 | 06. Dez 2009, 17:10
Aha, nach dem Gesetzestext ist es verboten ein Spiel zu kaufen oder zu besitzen das ich aufgrund des Inhaltes als anstößig empfinde.
Das klingt alles nach einem Gesetz bei dem man bis ins unendliche alles hineininterprätieren kann was man will.
Mit diesem Gesetz will man bestimmt die Verantwortung für die Probleme des Landes auf die Spiel abwälzen statt sie zu lösen.

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Avatar Dzharek
Dzharek
#7 | 06. Dez 2009, 17:12
Zitat von bharg:
Interessante Formulierung. "...die persönlichen Traditionen, den Glauben, die Religion und die Symbole des Kunden BEEINTRÄCHTIGEN."

Naja nicht nur in den USA gibt es Strengläubige Christen, bei den Amerikanern sind das zum Großteil die Protestanten, und in Südamerika sind es Katholiken die gegen Videospiele als die große Sünde ins Feld ziehen.

So ist das doch immer mit strengläubigen Religionsänhängern, die einen wollen Videospiele nicht weil sie Teufelswerk sind und bei anderen Religionen lenken sie halt einfach vom erhalt der Erleuchtung ab ^^
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Avatar cyzz
cyzz
#8 | 06. Dez 2009, 17:13
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar jonydony
jonydony
#9 | 06. Dez 2009, 17:14
immer wenn sich Politiker versuchen sich mit so was lächerlichen zu Publizieren ist das echt ein Armutszeugniss, das Land hat mehr als genug Probleme um die es sich zu kümmern gilt, oder hoffen die jetzt GTA4 bei jedem Bandenboss zu finden damit sie die endlich wegsperren dürfen... lächerlich
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Avatar Seth90
Seth90
#10 | 06. Dez 2009, 17:15
"die Herstellung, der Verkauf, der Import, der Handel und der Besitz von Videospielen, die die persönlichen Traditionen, den Glauben, die Religion und die Symbole des Kunden beeinträchtigen"

O.o
Und ich dachte, das die Deffinition hier bei uns schon schwammig währe...
Aber das toppt es ja noch mal um Längen.
Da versucht shon wieder jemand ein Problem zu lösen, dass er nicht kennt...
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