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Spieleindustrie - »Methoden wie Tabakfirmen«

Australian Christian Lobby vergleicht Spielebranche mit der Tabakindustrie.

Von Daniel Raumer |

Datum: 08.03.2010; 14:10 Uhr


Spieleindustrie : Länder Flaggen Australien Länder Flaggen Australien Die öffentliche Debatte um die Einführung einer »Ab 18«-Wertung in Australien wird weiter heftig geführt. Zunehmend schalten sich auch Institutionen -- beispielsweise der Spieleinzelhändler EB Games -- in die Debatte ein. Die Australian Christian Lobby bezieht nun auch zu dem Thema Stellung und vergleicht Spielehersteller mit Tabakkonzernen.

Konkret geht es um den Zusammenhang zwischen Gewaltinhalten in Videospielen und realer Gewalt: »Wir sind der Meinung, dass die Behauptung der Spieleindustrie, ein solcher Zusammenhang sei nicht bewiesen, mit der Taktik der Tabakunternehmen zu vergleichen ist, die die Verbindung zwischen Rauchen und Lungenkrebs in Frage stellte.«

Spieleindustrie : Michael Atkinson Michael Atkinson Auch der Australische Generalstaatsanwalt Michael Atkinson bezog klar und wiederholt Stellung gegen Videospiele: So bezeichnete er Spieler als »Randgruppe« vor der man die Gesellschaft schützen müsste.

Unterdessen geht die Unterschriftenaktion für die »Ab 18«-Einstufung in Australien weiter. Möglicherweise sorgen Aussagen wie die obige auch dafür, dass inzwischen 55.000 Stimmen gesammelt wurden. Das Branchenportal gamesindustry.biz spricht von einem Erfolg.

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Avatar Tharos
Tharos
#1 | 08. Mrz 2010, 14:52
Bei (bisher) 55,000 Stimmen scheint es sich aber um eine recht große "Randgruppe" zu handeln.
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Avatar Laton
Laton
#2 | 08. Mrz 2010, 15:09
Zitat von Tharos:
Bei (bisher) 55,000 Stimmen scheint es sich aber um eine recht große Randgruppe zu handeln.


Bei 27 Millionen Einwohner wohlgemerkt. In Deutschland wären das ~170.000 Menschen.
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Avatar Cabal84
Cabal84
#3 | 08. Mrz 2010, 15:10
Da wird dann sicherlich von Herrn Atkinson so argumentiert, dass die Mitglieder dieser "Randgruppe" alle 5-10x unter falscher Identität unterschrieben haben und so die Zahl zustandekommt! :D

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Avatar Kiris
Kiris
#4 | 08. Mrz 2010, 15:20
Bei knapp 22.000.000 Einwohnern sind 55.000 halt ne Minderheit (0,25%). Davon noch die Minderjährigen (nicht-Wahlberechtigten) und einige garantierte Fakes abgezogen und es ist ein Witz. Keine Regierung würde für die paar Wählerstimmen ihren Kurs ändern.

Ich finds auch nicht gut was in Australien ab geht, aber realistisch gesehen passiert da noch zu wenig um Herrn Atkinson und co. zum umdenken zu bewegen.
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Avatar Amaror
Amaror
#5 | 08. Mrz 2010, 15:22
Zitat von Cabal84:
Da wird dann sicherlich von Herrn Atkinson so argumentiert, dass die Mitglieder dieser Randgruppe alle 5-10x unter falscher Identität unterschrieben haben und so die Zahl zustandekommt! :D



Ne das waren alle die bösen, bösen Spiele Entwickler, die den Plan gefasst haben die Welt in blut und Morden zu ertränken mit ihrer Treuen Armee, der Randgruppe
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Avatar TiNNiTUS
TiNNiTUS
#6 | 08. Mrz 2010, 15:24
und wer schützt die menschen vor solchen gruppierungen, wie der christian lobby??? konservativer geht nicht mehr :)
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Avatar Cinergie
Cinergie
#7 | 08. Mrz 2010, 15:31
Zitat von TiNNiTUS:
und wer schützt die menschen vor solchen gruppierungen, wie der christian lobby??? konservativer geht nicht mehr :)


Das ist wahrlich Realsatire....eine Aussage "man müsse die Gesellschaft vor der Randgruppe Spieler schützen" kann nur von einem Menschen stammen, der nicht ganz richtig tickt! Zudem ist der Zug "Computergames" nicht mehr zu stoppen, schon zu viele Menschen haben Herrlichkeit (in Ewigkeit ;-)) von Games entdeckt!
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Avatar darthkai
darthkai
#8 | 08. Mrz 2010, 15:52
gott sei dank löst sich das problem der lobbys weisshaariger "christen", die keine ahnung haben von dingen, die nach der braunschen röhre erfunden wurden, in den nächsten jahren von alleine...
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Avatar amiga4000
amiga4000
#9 | 08. Mrz 2010, 15:54
Kiris hat recht. 55.000 von 22 Millionen sind eine absolute Randgruppe und kann eine Regierung nur mäßig zum Umdenken bewegen. Sie ist nicht ausreichend repräsentativ.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#10 | 08. Mrz 2010, 15:55
erst hexen, dann christen, dann rocker und biker, dann fernsehen, jetzt videospiele. manche lernen nie etwas aus der geschichte.
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