E.T. the Extra-Terrestrial : E.T. The Extra-Terrestrial wurde neben anderen Atari-2600-Spielen und diversem Zubehör in der Wüste von New Mexico ausgegraben - und nun auf eBay verkauft. E.T. The Extra-Terrestrial wurde neben anderen Atari-2600-Spielen und diversem Zubehör in der Wüste von New Mexico ausgegraben - und nun auf eBay verkauft. Spiele im staubigen Wüstensand zu vergraben und Jahrzehnte später wieder auszubuddeln kann sich als lohnende Wertanlage erwiesen - zumindest im Falle von E.T. the Extra-Terrestrial scheint das jedenfalls funktioniert zu haben.

Insgesamt 792.000 einst von Atari in der Wüste vergrabene Videospielgegenstände haben Microsoft und Lightbox im April 2014 ausgegraben, darunter diverse E.T.-Module. Insgesamt 100 Objekte landeten dann vor kurzem auf der Auktionsplattform eBay - und spielten dort nun teils beträchtliche Summen ein. Wie polygon.com berichtet, boten Käufer für die Module trotz ihres verdreckten und beschädigten Zustandes teilweise mehr als 1.500 US-Dollar.

Das höchste Gebot entfiel dabei mit 1.537 US-Dollar auf ein Exemplar von E.T. the Extra-Terrestrial. Am geringsten war die Nachfrage nach Missile Command: Lediglich 157,50 US-Dollar waren die Bieter bereit zu zahlen. Mit Asteroids, Centipede und Defender wurden zudem weitere Spiele für den Atari 2600 zum Verkauf angeboten.

Ataris E.T. the Extra-Terrestrial gilt als eines der schlechtesten Videospiele aller Zeiten und wird oftmals für den Videogame-Crash von 1983 verantwortlich gemacht. Dazu ist der urbane Mythos entstanden, dass Atari Tausende von Kopien des Spiels in der Wüste vergraben hat, um das Verkaufsfiasko unter den Teppich zu kehren - eine These, die sich ja mittlerweile bestätigt hat.

Atari soll 1983 insgesamt 14 Lastwagenladungen mit Modulen und anderem Zubehör in einer Müllgrube in Alamogordo abgeladen haben. Die nun erfolgte Ausgrabung wurde übrigens in einem Dokumentarfilm festgehalten.

Der Titelbildschirm zum Lizenzdesaster E.T. The Extra-Terrestrial.