Update (18. Februar 2015): Die Demo-Veröffentlichung hat der Kickstarter-Kampagne rund um Strafe offensichtlich den gewünschten Schub verpasst. Innerhalb von 24 Stunden kamen sogar mehr als die restlichen noch benötigten 24.000 Euro zusammen. Die angepeilten 185.096 US-Dollar wurden übertroffen: Derzeit liegt der Counter bei knapp 195.000 US-Dollar. Die Finanzierung des Retro-Shooters ist damit sichergestellt.

Update (17. Februar 2015): Wer sich ein eigenes Bild von Strafe mache möchte, kann ab sofort auf eine Demo-Version des Retro-Shooters zurückgreifen. Wie das Entwicklerstudio Pixel Titans auf kickstarter.com bekannt gibt, ist die Anspielfassung ab sofort kostenlos verfügbar - allerdings noch alles andere als fertig. Gespielt werden kann lediglich der minimale Teil einer modifizierten Version des Spiels ohne die meisten finalen Features.

Die Entwickler warnen deshalb davor, dass die Testversion des Spiels auf manchen Computer-Setups möglicherweise gar nicht laufe oder massive Fehler aufweise.

Heruntergeladen werden kann die Demo-Version von Strafe für PC und Mac.

Für die Kickstarter-Aktion selbst könnte es indes noch einmal knapp werden: Bisher kamen zwar schon 161.000 der angepeilten 185.096 US-Dollar zusammen. Die Kampagne läuft aber auch nur noch bis zum 19. Februar 2015 - was wohl mit ein Grund für die überhastete Demo-Veröffentlichung sein dürfte.

Ursprüngliche Meldung: Dass sich die Entwickler von Strafe selbst nicht ganz ernst nehmen, wird bereits im Rahmen der Kickstarter-Kampagne des Shooters deutlich. Dort bewirbt man das Spiel zwar mit Grafik und Gameplay basierend auf den allerneusten Technologien, verfrachtet den Werbespruch aber kurzerhand selbst ins Jahr 1996.

Entsprechend sehen dann auch die ersten Screenshots aus dem Spiel, ein durch reichlich Splatter und Trash hervorstechender Werbefilm und die an die 1990er Jahre erinnernde Webseite aus.

Ungerade 185.096 US-Dollar haben die Entwickler des Indie-Studios Pixel Titans als Ziel für die Crowd-Funding-Aktion ausgerufen. Zusammengekommen sind bisher immerhin über 44.300 US-Dollar. Und die Kampagne auf kickstarter.com läuft noch bis zum 19. Februar 2015.

Strafe versteht sich dabei als Hommage an die Shooter-Szene des Jahres 1996. Es werden allerdings moderne Gameplay-Mechaniken wie zufällig generierte Level, ein Support für Oculus Rift, Überraschungen in Form von Zufalls-Gegnern und die ÜBER-GORE-Technologie versprochen. Außerdem mit auf der nicht allzu ernst gemeinten Feature-Liste: Schnelles Gameplay mit einer responsiven Steuerung, digitale Schwerkraft, Waffen-Upgrades und Power-Ups, farbige Beleuchtung, 32-bit und eine ultrahohe Auflösung für 16:9-Bildschirme (aber nur im 2D-Modus).

Im Fokus des gesamten Projekts stehen offensichtlich reichlich Blut und pixelige Gedärme. Die sollen nämlich beim Töten von Gegnern an Wänden, Böden und Decken haften bleiben, damit der Spieler erkennt, in welchen Level-Abschnitten der prozedural generierten Pixelwelt er zuvor bereits war.

Heimliches Feature-Highlight des Spiels dürften ohnehin die zufallsgenerierten Level und Gegner sein - das Entwicklerteam verspricht Milliarden verschiedener Kombinationsmöglichkeiten, wodurch sich jede Spielsession des Singleplayer-Shooters anders anfühlen soll.

Interessant ist auch die innovative Art und Weise, wie das Entwicklerteam die in Strafe verfügbaren Waffen vorstellt. Das Maschinengewehr wird da lautmalerisch als »Brrrat-a-tat-tat-tat-tat« beschrieben. Die Shotgun macht sinngemäß »Schklikt, klikt VOOMP«. Und dann wäre da noch die Railgun: »Vmmmm-PHT«.

Weitere Details zu Strafe finden sich neben der Kickstarter-Projektseite und dem offiziellen Web-Auftritt auch auf dem Entwickler-Blog unter strafedevblog.com. Aber Vorsicht: Vor allem die Trailer sind weder für schwache Nerven noch für Kinder geeignet.