Pregnancy : Pregnancy spielt sich wie eine Powerpoint-Präsentation, befasst sich aber mit einem ziemlich ernsten Thema. Bei Steam hagelt es dafür Kritik und Häme. Pregnancy spielt sich wie eine Powerpoint-Präsentation, befasst sich aber mit einem ziemlich ernsten Thema. Bei Steam hagelt es dafür Kritik und Häme.

[Vorsicht: Der nachfolgende Newstext kann Story-Spoiler enthalten]

Das Indie-Spiel Pregnancy ist eigentlich weniger Spiel als interaktive Kurzgeschichte. Allerdings eine mit einem wirklich ernsten Hintergrund: Es geht um ein 14-jähriges Mädchen aus Ungarn, das nach einer Vergewaltigung schwanger wird und mit sich selbst darüber in den Konflikt gerät, wie mit dem ungeborenen Kind umzugehen ist.

Der Spieler übernimmt dabei jedoch nicht direkt die Steuerung der Protagonistin, sondern beeinflusst lediglich als »Gewissen« ihre Entscheidungen. Präsentiert wird das alles allerdings nicht in einer annehmbaren Optik, sondern vielmehr in Form einer Art grafisch aufgepeppter Powerpoint-Präsentation.

Unter anderem auch daran entzündet sich nun in den Steam-Bewertungen zum Spiel ein massiver »Shitstorm«. Ein Großteil der Nutzer macht sich einfach nur über das »Spiel« und sein Gameplay lustig, während andere die an Powerpoint erinnernde Präsentation kritisieren und das schlechte Englisch anprangern. Wiederum andere Spieler verfallen in Troll-Kommentare und äußern etwa, neun Monate auf die Veröffentlichung des Spiels gewartet zu haben oder empfehlen anderen Nutzern, sich für 1,99 Euro doch lieber einen Kaffee zu kaufen.

Die Entwickler selbst haben sich zu der größtenteils nur wenig sachlichen Kritik noch nicht geäußert. Ihre Intention dürfte mit diesem durchaus ernsten Thema aber sicher eine andere gewesen als sinnlose Kommentare zu provozieren.