EA : Electronic Arts war im Fiskaljahr 2015 (Von April 2014 bis Ende März 2015) extrem erfolgreich, vor allem dank DLCs und Mobile-Spiele. Electronic Arts war im Fiskaljahr 2015 (Von April 2014 bis Ende März 2015) extrem erfolgreich, vor allem dank DLCs und Mobile-Spiele.

Der Publisher Electronic Arts hat den Finanzreport für das Fiskaljahr 2015 veröffentlicht. Für den Konzern ist es das finanziell erfolgreichste Jahr seit der Gründung, sowohl beim Umsatz, als auch beim Gewinn. Wir fassen alle wichtigen Details des Finanzreports zusammen.

Finanzieller Erfolg

EA konnte gerade den Gewinn immens steigern: Von 8 Millionen Dollar im Vorjahr ging es auf 875 Millionen Dollar nach oben. Beim Umsatz konnte der Publisher von 3.6 auf 4.5 Milliarden Dollar erhöhen. Um den Investoren Vertrauen in den eigenen Marktwert zu signalisieren, kündigte der Publisher einen Aktienrückkauf im Wert von einer Milliarde Dollar bis zum 31. März 2017 an.

Grund für den Erfolg ist der immer stärker werdende Digitalmarkt, während normale Box-Versionen dem Abwärtstrend folgen. 2,230 Milliarden Dollar Umsatz konnten auf dem digitalen Markt erzielt werden, davon 925 Millionen über DLCs und 524 Millionen Dollar über Mobile Titel. Zum Vergleich: Normale Download-Spiele brachten Electronic Arts nur 419 Millionen Dollar ein. Dabei hat sich der Umsatz durch Download-Spiele aber in nur zwei Jahren fast verdoppelt, von 221 Millionen Dollar im Jahr 2013.

Der Umsatz durch Box-Versionen sank von 2,228 Milliarden Dollar auf 2,089 Milliarden, und soll im Fiskaljahr 2016 auf 1,850 Milliarden schrumpfen.

EA : Battlefield Hardline wurde von vielen Hardcore-Fans gescholten, auf der Konsole - und damit insgesamt - war das Spiel aber über den Erwartungen von EA. Battlefield Hardline wurde von vielen Hardcore-Fans gescholten, auf der Konsole - und damit insgesamt - war das Spiel aber über den Erwartungen von EA.

Besonders gut sollen sich Battlefield Hardline, Dragon Age: Inquisition, FIFA 15, NHL 15, Madden NFL 15, Battlefield 4 und FIFA 14 verkauft haben. Von Spielen wie Plants vs. Zombies: Garden Warfare und Titanfall ist im Finanzbericht keine Rede.

Prognose

Für das Fiskaljahr 2016 prognostiziert EA dagegen Stagnation: Der eigentlich höher ausfallende Gewinn soll dann von ungünstigen Wechselkursen gedrückt werden, um vermutete 250 Millionen Dollar.

Dennoch wolle man im Zeitraum zwischen dem 1. April 2015 und 31. März 2016 sehr erfolgreich sein: Bis zu zehn Millionen Einheiten möchte EA mit Star Wars: Battlefront verkaufen. Damit würde man in das Territorium von Call of Duty kommen.

EA : Electronic Arts sieht in Star Wars: Battlefront eine Lizenz zum Gelddrucken: bis zu zehn Millionen Einheiten will man verkaufen, die Prognose klingt für uns noch vorsichtig. Electronic Arts sieht in Star Wars: Battlefront eine Lizenz zum Gelddrucken: bis zu zehn Millionen Einheiten will man verkaufen, die Prognose klingt für uns noch vorsichtig.

Außerdem rechnet EA mit 22 Millionen verkauften Current-Gen-Konsolen im Jahr 2015, bis zum Ende des Jahres sollen insgesamt 50 Millionen Xbox One und PS4 verkauft worden sein. Der laut eigenen Aussagen erfolgreichste Current-Gen-Publisher des Fiskaljahrs 2015 vermutet die Verbreitungsrate der neuesten Konsolen-Generation um 51 Prozent höher als die des letzten Konsolen-Zyklus zum gleichen Zeitpunkt (17 Monate nach Einführung). Das dürfte den Erfolg von EA nur beflügeln, da 80 Prozent aller verkauften Einheiten von Battlefield Hardline für PS4 und Xbox One abgesetzt wurden.

Zusätzlich soll das Mobile-Segment um 25 Prozent wachsen. Das soll dank Lizenz-Umsetzungen von Star Wars, Minions und Need for Speed sowie neuen Marken erreicht werden.

Release-Daten und Ankündigungen

Exakte Release-Daten gab es während dem Investoren-Gespräch nicht, EA bot aber zumindest einen groben Plan für kommende Spiele. Heraus stach zum Beispiel die Ankündigung eines neuen Spiels im Plants-vs.-Zombies-Universum, das CEO Andrew Wilson bereits als Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 bestätigte.

Bis zum 31. September 2015 sollen FIFA 16, Madden 16, NHL 16 und Rory McIlroy PGA Tour erscheinen. Bis Ende 2015 folgen dann NBA LIVE 16, das noch nicht angekündigte Need for Speed 2015 und Star Wars Battlefront.

EA : Plants vs. Zombies: Garden Warfare war ein Überraschungshit von EA. Das sieht auch der CEO Andrew Wilson so, der im Finanzreport einen Nachfolger angekündigt hat. Plants vs. Zombies: Garden Warfare war ein Überraschungshit von EA. Das sieht auch der CEO Andrew Wilson so, der im Finanzreport einen Nachfolger angekündigt hat.

Im Frühling 2016 erscheinen dann Mirror's Edge 2 und Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2. Titanfall 2 folgt dann zwischen April 2016 und Ende März 2017. Ein Release im Weihnachtsgeschäft 2016 ist allerdings fragwürdig, denn dann sollte auch Battlefield 5 in den Startlöchern stehen.

Im Terminplan fehlen selbst verständlich noch nicht angekündigte Spiele. Darunter unter anderem Mass Effect 4 und auch noch nicht vorgestellte, neue Marken, wie EA bestätigte. Mehr erfahren wir wohl im Rahmen der E3, die vom 16. bis 18. Juni 2015 stattfinden wird.