Electronic Arts : Electronic Arts entwickelt seine Spiele auf dem PC als Lead-Plattform. An dieser Strategie möchte man auch in Zukunft festhalten. Electronic Arts entwickelt seine Spiele auf dem PC als Lead-Plattform. An dieser Strategie möchte man auch in Zukunft festhalten.

PC-Spiele stehen häufig im Verdacht, lediglich Portierungen von hauptsächlich für Konsolensysteme entwickelten Fassungen zu sein. Die Folge: Massive Performance-Probleme, eine vergleichsweise schlechte Grafik und Bugs.

Zumindest bei Electronic Arts ist das aber nicht der Fall, wie nun der Chief Financial Officer Blake Jorgense klargestellt hat. Auf der UBS Global Technology Conference in San Francisco betonte der EA-Manager, dass sein Unternehmen alle Spiele primär für und auf High-End-PCs programmiere. Erst anschließend skaliere man sie auf die niedrigeren Konsolen-Hardware herunter.

PS4 Pro spielt EA in die Karten

In dieser Strategie bestätigt sieht sich Electronic Arts übrigens ausgerechnet durch die PlayStation 4 Pro und die kommende Xbox One Scorpio. Die beiden Konsolen durchbrechen den bisher bekannten Lebenszyklus von Konsolen und bilden eine Art Zwischengeneration mit leicht verbesserter Leistung.

Durch diese Mid-Generation-Upgrades würden sich auch Konsolen in ihrer Art immer mehr dem PC annähern. Die ohnehin für leistungsfährigere PCs entwickelten Spiele könnten so ohne weiteres vom Leistungszuwachs profitieren, erklärt Jorgensen.

Keine Kompatibilitätsprobleme mehr

Außerdem müsse man sich keine Gedanken mehr darüber machen, dass sich Videospiele für eine vergangene Konsolengeneration nicht mehr verkaufen würden - sie seien einfach kompatibel zur alten und zur neuen Hardware.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass sich der Publisher positiv über die Xbox One Scorpio und die PlayStation 4 Pro äußert. Zuletzt bezeichnete Electronic Arts die beiden High-End-Konsolen als »clever«.

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