Windows 10 : Windows Hello erkennt den Nutzer über angeschlossene biometrische Scanner oder Kameras. Windows Hello erkennt den Nutzer über angeschlossene biometrische Scanner oder Kameras.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 18,50 € bei Amazon.de Microsoft will das Einloggen per Passwort in absehbarer Zeit obsolet machen und bietet in Windows 10 deswegen mit »Windows Hello« eine neue Schnittstelle für biometrische Erkennungssysteme. Diese Schnittstelle basiert auf einer Technik, die ursprünglich für den Kinect-Controller für die Xbox 360 und die Xbox One entwickelt wurde. Microsoft will mit »Windows Hello« dafür sorgen, dass Nutzer sich nicht mehr Unmengen an Passwörtern verwenden müssen, die letztlich vielleicht doch irgendwann gestohlen und missbraucht werden könnten.

Stattdessen soll der PC über Windows Hello und angeschlossene biometrische Scanner oder eine Kamera den Nutzer eindeutig identifizieren und dann gegenüber anderen Diensten und Webseiten diese Identität bestätigen. Neben Angeboten von Microsoft soll dies auch mit anderen Diensten funktionieren, sofern dort »Hello« und der Microsoft-Dienst Passport ebenfalls unterstützt werden. Hello nutzt eine Technik namens »Asymetric Key Cryptography«, die beispielsweise auch verwendet wird, um Mobiltelefone gegenüber dem Mobilfunknetz zu identifizieren. Dabei tritt bei 100.000 Versuchen nur ein Fehler auf. Laut Dustin Ingalls vom Windows Security Team bietet Hello damit einen Sicherheitsstandard, der dem eines IT-Unternehmen mit Smartcards entspricht, aber für den Nutzer wesentlich bequemer ist.

Allerdings erwähnt Microsoft auch, dass Hello »spezielle Hardware« benötigt und erwähnt einen Fingerabdruckscanner, mit Infrarot-Licht arbeitende Scanner oder andere biometrische Sensoren. Teilweise wird hier neue Hardware notwendig. Die Intel-Kamera F200 Realsense 3D erkennt über Hello Gesicht und Iris der Nutzers. Eine handelsübliche Webcam hingegen reicht nicht aus. Laut Manager Joe Belfiore wird es aber »eine Auswahl von vielen spannenden, neue Windows-10-Geräten geben, die Windows Hello unterstützen«. Die biometrischen Daten werden laut Microsoft nicht gespeichert oder gar übertragen, sondern nur lokal Microsoft Passport freigeschaltet. Diese Freischaltung wird dann für weitere Identifizierungen genutzt.

Quelle: Microsoft